Löw dankt Trainern der Bundesliga

Joachim Löw trifft sich mit den Trainern der Bundesliga

Joachim Löw hat am Rande der DFB-Trainertagung in Hannover die Arbeit der Bundesliga-Coaches gelobt.

"Wir können uns bei allen Trainern in der Bundesliga nur bedanken, in den Vereinen mit ihren Nachwuchsleistungszentren wird hervorragende Arbeit geleistet", sagte der Bundestrainer.

Beim Confed Cup und der U21-EM sei deutlich geworden, dass die Spieler durchweg hervorragend ausgebildet seien, "sie zeichnen sich aus durch Flexibilität und Persönlichkeit", ergänzte der 57-Jährige. Dies sei ein Verdienst aller Trainer in Deutschland.

Löw betonte, dass der deutsche Fußball über "eine gute Auswahl an Spielern" verfüge, "das ist ein großes Geschenk. Das sind gute Voraussetzungen für große Turniere, bei denen wir große Ziele haben."

Auf der Suche nach Synergien und Impulsen

Bei der ersten Trainertagung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) seit 2013 sind am Sonntag und Montag in Hannover die Führungsspitze des Verbandes, die sportliche Leitung des DFB und zehn Bundesligatrainer zusammengekommen.

Ziel der Veranstaltung sei es, ins Gespräch zu kommen, Synergien zu nutzen und neue Impulse für die Arbeit zu gewinnen, hieß es.

"Gemeinsam wollen wir den Fußball in Deutschland weiterentwickeln", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel in seiner Eröffnungsrede: "Dazu ist es unabdingbar, dass wir unsere Potenziale nutzen und sowohl auf dem Platz als auch außerhalb stets einen Schritt weiter sind als unsere Mitbewerber."

DFB-Akademie konzipiert Tagung

Auch DFB-Sportdirektor Horst Hrubesch sowie Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff waren dabei. Zuletzt fand ein solches Forum vor vier Jahren in Düsseldorf statt.

Im Mittelpunkt des Austauschs in Hannover standen die Spitzentrainer in Deutschland. "Wir wollen ihnen Impulse aufzeigen, die sie noch besser machen und die als Anregung dienen können", sagte Bierhoff.

Konzipiert hatte die Tagung erstmals die DFB-Akademie. "Spezifische Ergebnisse aus der Wissenschaft können von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung des Fußballs sein", sagte Bierhoff: "Wir wollen uns an bestimmten Schnittstellen der Wissenschaft öffnen und diese Erkenntnisse für unsere Arbeit nutzen."