Lässt Argentinien-Coach Sampaoli Dybala und Icardi bei der WM zuhause?

Wenn die argentinische Nationalmannschaft etwas im Überfluss hat, dann sind es Stürmer von internationalem Spitzenformat. Die Plätze im WM-Kader sind begehrt und heiß umkämpft. Mit Mauro Icardi (Inter Mailand) und Juventus-Star Paulo Dybala müssen womöglich zwei namhafte Torjäger in die Röhre schauen.

Für die anstehenden Testspiele gegen Italien und Spanien wurde das Duo nicht nominiert, stattdessen dürfen sich Boca Juniors' Cristian Pavon und Racing Clubs Lautaro Martinez beweisen. Gleichzeitig machte Trainer Jorge Sampaoli Icardi und Dybala nicht gerade Hoffnung.

Sampaoli: Andere Spieler besser als Dybala?

"Es wird für Dybala schwierig sein, sich an unseren Stil zu gewöhnen", erklärte der Coach auf einer Pressekonferenz am Donnerstag. "Wir konnten seine Leistungen hier nicht steigern. Und wir müssen uns hinterfragen, ob die aktuellen Spieler besser als Paulo sind, oder ob wir mit Paulo weiterarbeiten wollen, um ihn zu verbessern."

Paulo Dybala Mauro Icardi Argentina

Und auch Inter-Stürmer, der immer noch auf einen ersten Treffer für die Albiceleste wartet, kommt nicht besser weg. "Die Situation von Icardi ist der Dybalas ähnlich", so Sampaoli. "Der Vergleich seiner Leistungen in Mailand und bei der Nationalmannschaft ist nicht sonderlich gut."

"Das habe ich bemerkt und wir müssen noch härter daran arbeiten", führte er weiter aus. "Aber wir haben nicht genug Zeit. Vielleicht braucht er einfach mehr Eingewöhnung. Ich werde ihn nicht ausschließen, aber als Argentiniens Trainer muss ich das Zusammenspiel auf dem Rasen priorisieren."