Kylian Mbappe: Neymar ist bei PSG "wie ein großer Bruder für mich"

Kylian Mbappe ist im Sommer zu Paris Saint-Germain gekommen. Nun äußert er sich zu Teamkollege Neymar und seinen eigenen Ambitionen.

Kylian Mbappe von Paris Saint-Germain hat sich über sein Verhältnis zu Superstar Neymar geäußert. "Er ist wie ein großer Bruder für mich", sagte der Franzose This is Paris und führte weiter aus: "Für mich ist es großartig, einen Spieler wie ihn jeden Tag um mich zu haben".

Der 18-Jährige war im Sommer zunächst auf Leihbasis zu den Hauptstädtern gewechselt, wird im Sommer aber für circa 160 Millionen Euro fest verpflichtet. Für seinen Teamkollegen hat er nur lobende Worte übrig: "Er ist ein wirklich guter Spieler, der PSG hilft, das nächste Level zu erreichen". Zuletzt kamen Gerüchte auf, dass einige Spieler verärgert darüber seien, dass Neymar viele Privilegien eingeräumt bekommt. Mbappe scheint diese Kritik nicht zu teilen.

Auch den anderen Sturmkollegen, Edinson Cavani, bewundert der Gewinner des Golden Boy Awards 2017: "Edinson ist der perfekte Teamkollege für Spieler wie mich oder Neymar. Er ist von Natur aus Torjäger, ist wirklich professionell und ein netter Typ dazu. Er ist einer der besten Stürmer der Welt".

Warnung an zukünftige Gegner

"Unser Ziel ist es, so weit wie möglich zu kommen und die Champions League zu gewinnen", zeigt sich Mbappe ehrgeizig. Von seinen persönlichen Titeln zeigt er sich derweil nicht beeindruckt: "Ich denke, ich habe jetzt ein paar Rekorde gebrochen, aber ich bin fokussiert aufs Gewinnen, ich denke nicht nach über all die verschiedenen Rekorde".

Der Stürmer ist der erste U20-Teenager, dem acht Tore in der Königsklasse gelangen. Zu seinem Umzug in die Hauptstadt sagt der Shootingstar: "Das Umfeld ist hier sehr anspruchsvoll. Man muss sein eigenes Spiel auf das Level der Anderen hier bringen. Dann muss man dieses Level aufrechterhalten und dabei, so denke ich, verbessere ich mich von Natur aus. Ich denke wirklich, dass ich mich entwickelt habe, seit ich hier bin". An zukünftige Gegner schickt der junge Franzose auch noch eine Warnung: "Das ist erst der Anfang, hoffentlich geht es so weiter und ich kann mich weiter verbessern".