Kwjat: Dank Änderungen jetzt besseres Gefühl am Lenkrad

Norman Fischer
·Lesedauer: 2 Min.

Den Aufwärtstrend von Daniiil Kwjat konnte man vor allem mit dem vierten Platz in Imola sehen. Zu Beginn der Saison hatte der Russe noch große Probleme, kam zuletzt aber deutlich näher an Teamkollege Pierre Gasly heran. Das führt Kwjat vor allem auf Veränderungen bei AlphaTauri zurück, die sein Gefühl beim Lenken verbessert hätten.

"Als ich die Saison begonnen habe, war ich nicht ganz in Einklang mit dem Auto", sagt er. "Ich hatte kein besonders gutes Gefühl mit dem Lenkrad. Von daher mussten wir ein paar Veränderungen in diesem Bereich vornehmen, damit ich wieder so viel Gefühl wie möglich bekomme."

Man habe ein paar Dinge aufgeben müssen, andere Features wieder neu erlernen müssen. "Aber von da an, liefen die Dinge wieder etwas besser", sagt Kwjat. "Natürlich mussten wir einige Dinge erst wieder verstehen - Set-up und sowas -, aber ich hatte ein besseres Gefühl. Es war konstanter."

Er betont, dass er in Spa sofort schnelle Runden abliefern konnte. "Es lief einfach besser, und ich war deutlich glücklicher", sagt er.

Daniil Kvyat, AlphaTauri AT01, heads to the grid

Daniil Kvyat, AlphaTauri AT01, heads to the grid<span class="copyright">Charles Coates / Motorsport Images</span>
Daniil Kvyat, AlphaTauri AT01, heads to the gridCharles Coates / Motorsport Images

Charles Coates / Motorsport Images

Was genau man am Auto verändert habe, verrät der Russe nicht. Nur so viel: "Es ist ein bisschen von allem. Ich kann nicht ins Detail gehen, aber es gibt Dinge, die man tun kann, um das Gefühl zu verbessern. Es kann zum Beispiel mit der Servolenkung zusammenhängen, aber es gibt auch andere Dinge."

Dabei sei man sogar Risiken eingegangen, weil Veränderungen während einer Saison durchaus nach hinten gehen können und sich Probleme nicht immer einfach so beheben lassen. "Und dann wird es schlimmer. Aber glücklicherweise haben sich die Dinge verbessert", so Kwjat.

Und so könne er jetzt auch immer näher an Gasly sein, der sich laut Kwjat schon von Beginn an wohl im Auto fühlte. "Er hat fantastische Arbeit geleistet. Es gehört viel dazu, aber manchmal steigt man einfach in das Auto und es passt einfach."

Bei ihm selbst sei es einfach nicht so gewesen in diesem Jahr. "Aber ich bin sehr glücklich, wie ich und meine Seite der Garage reagiert haben."

Seinen Platz für 2021 bei AlphaTauri wird das aber wahrscheinlich nicht mehr retten können.

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.