KVB, Anreise, Straßensperrungen: Alles, was Sie zu den Kölner Lichtern wissen müssen

Alles Wissenswerte rund um Anreise und Sperrungen in Köln finden Sie hier.

Die Kölner Lichter stehen vor der Tür: Am 15. Juli werden Feuerwerke den Kölner Nachthimmel erleuchten. Bis zu 350.000 Zuschauer erwartet Veranstalter Werner Nolden am Samstag.

Mit einer Dauer von exakt 31 Minuten und 24 Sekunden ist das Feuerwerk, das von zwei 120 Meter langen Schiffen in Höhe des Tanzbrunnens aus gezündet wird, das längste in der Geschichte der Kölner Lichter.

Alles Wissenswerte rund um Anreise und Straßensperrungen haben wir für Sie zusammengefasst.

Das Programm

Am Tanzbrunnen spielen die Höhner, von mehreren Chören unterstützt, ab 20.15 Uhr auf. Der Eintritt ist frei. Nicht weniger als 45 Songs sind vorgesehen, schließlich gilt es, vier Sets zu bestreiten. Das Konzert ist über die Beschallungstürme zu hören.

Das Ruderrennen „Kölner Stadtachter“, ausgerichtet vom Kölner Ruderverein von 1877, ist in die „Kölner Lichter“ integriert. Um 21.15 Uhr fällt am Clubhaus am Rodenkirchener Rheinufer der Startschuss für zehn Mannschaften. Die Siegerehrung beginnt um 22.45 Uhr.

Ab circa 21.50 Uhr bewegt sich von Köln-Porz aus ein Schiffskonvoi (bestehend aus knapp 50 festlich beleuchteten Schiffen) rheinabwärts – begleitet von Begrüßungs-Feuerwerken und bengalischen Ausleuchtungen am Ufer.

Die Schiffe erreichen gegen 22.25 Uhr die Kölner Innenstadt und werden von den Besuchern mit Wunderkerzen begrüßt. Um 23.30 Uhr beginnt das Hauptfeuerwerk. Es wird von zwei Schiffen auf dem Rhein, zwischen der Bastei und dem Tanzbrunnen, abgeschossen.

Bereits am Nachmittag startet im Tanzbrunnen das musikalische Rahmenprogramm. Der Eintritt ist frei. Die Freitreppe des Rheinboulevards wird bei der Veranstaltung nicht zugänglich sein, sie wird bereits am Morgen des 15. Juli geschlossen.

Ausblick mit der Seilbahn genießen

Eine gute Sicht auf den Rhein und den Schiffskonvoi hat man aus einer Kabine der Kölner Seilbahn, die extra Nachtfahrten bietet. Die Kabinen fahren tagsüber von morgens 10 bis 22.45 Uhr und nach dem Feuerwerk von 0 Uhr bis 1.15 Uhr über den Rhein. In der Zeit von 22.45 Uhr bis Mitternacht ist die öffentliche Nutzung allerdings nicht möglich.

Sicherheit und Lkw-Fahrverbot

Das Sicherheitskonzept dient vor allem dazu, den Massenandrang zu bewältigen, besonders dann, wenn die Besucher nach dem Hauptfeuerwerk zum Bahnhof Deutz/Messe, Hauptbahnhof oder Ebertplatz strömen. Daher wird ihnen außer der Anreise bis spätestens 20 Uhr dringend empfohlen, nach dem Hauptfeuerwerk nicht sofort aufzubrechen, sondern sich Zeit zu lassen.

Imbiss- und Getränkebuden an der Rheinpromenade sind noch geöffnet, und auf der Tanzbrunnen-Bühne gibt es weiter Programm. Die Wege zum Ebertplatz, Breslauer Platz, Hauptbahnhof und Deutzer Bahnhof werden nach Veranstaltungsende mit Schildern, Ordnern und Absperrungen geregelt.

Für Lkw ab 7,5 Tonnen gilt von Samstag, 16 Uhr, bis Sonntag, 2 Uhr, ein Fahrverbot innerhalb der Ringe im Norden und Westen, der Achse zwischen Barbarossaplatz und Severinsbrücke im Süden sowie am Rheinufer zwischen Theodor-Heuss-Ring und Holzmarkt. In Deutz verläuft die Sperrzone zwischen Deutzer Brücke, Mindener und Opladener Straße, Justinianstraße, Gotenring und Severinsbrücke.

Anreise mit der KVB

Die Stadtbahnen fahren auf allen Linien nach Samstags-Fahrplan. Auf den Linien 1, 3, 4, 5, 7, 9, 12, 15, 16 und 18 wird der 15-Minuten-Takt bis ca. 2.45 Uhr ausgedehnt. Auf der Linie 17 fahren die Bahnen bis ca. 1.15 Uhr im 15-Minuten-Takt.

Die Taktverdichtung betrifft bei den Linien 4, 5 und 7 die gesamten Linienwege. Die Verstärkung auf der Linie 1 betrifft allerdings nur den Streckenabschnitt zwischen Brück und Weiden, auf der Linie 9 den Abschnitt zwischen Sülz und Ostheim, auf der Linie 16 den Abschnitt zwischen Niehl und Wesseling und auf der Linie 18 den Abschnitt zwischen Buchheim und Brühl.

Alle Fahrten auf der Linie 3 werden nach Mitternacht bis zur Endhaltestelle „Thielenbruch“ verlängert. Auf der Linie 12 werden die planmäßigen Fahrten bis Niehl ab circa 23 Uhr bis Merkenich verlängert.

Zusätzlich wird zwischen 23.30 Uhr und 2.15 Uhr eine zusätzliche Linie „E“ auf der Strecke von Bocklemünd über die Haltestellen „Dom/Hbf“ und „Mülheim Wiener Platz“ bis zur Haltestelle „Holweide Vischeringstraße“ eingesetzt.

Nach 2.45 Uhr wird der normale Nachtverkehr an Wochenenden im 30-Minuten-Takt gefahren. Dabei werden jedoch weiterhin alle Fahrten der Linie 3 bis zur Endhaltestelle Thielenbruch verlängert.

Im Busverkehr setzt die KVB von 18.45 Uhr bis circa 3 Uhr zusätzliche Fahrzeuge auf den Linien 127 (Bilderstöckchen – Ebertplatz), 132 (Heumarkt – Chlodwigplatz), 136, 146 und 153 sowie der Linie 140 ab Haltstelle „Neusser Str./Gürtel“ ein.

Auf den Linien 132 und 133 fahren die Busse von circa 20 Uhr bis circa 2 Uhr nicht im Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen „Heumarkt“ und „Breslauer Platz/Hbf.“, sondern lediglich bis zum Heumarkt und von dort zurück. Die Busse auf der Linie 150 verkehren situationsbedingt ab 15 Uhr nur bis zur Haltestelle „Bf. Deutz/Messe“, die Haltestellen „Bahnhof Deutz/Messeplatz“, „Im Rheinpark“ und „Thermalbad“ werden nicht bedient.

Straßensperrungen und Anreise mit dem Auto

In Deutz/Mülheim wird der Auenweg bereits ab 15 Uhr (Ausnahme: Anliegerverkehr) gesperrt. Ab circa 20 Uhr wird dann auch die Opladener Straße, die Mindener Straße sowie die Deutzer Brücke in Fahrtrichtung Innenstadt für den allgemeinen Fahrzeugverkehr gesperrt. Die in Richtung Deutz führenden Fahrspuren der Deutzer Brücke sowie der Mindener Straße werden voraussichtlich ebenfalls ab 20 Uhr gesperrt.

Die Nordseite der Hohenzollernbrücke (Hohenzollern Balkon) bleibt am Samstag ganztägig geschlossen. Der Fußweg der Südseite der Hohenzollernbrücke wird ab 20 Uhr aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Die Zoobrücke bleibt den ganzen Tag für den Verkehr frei und wird ab 20 Uhr für Fußgänger und Radfahrer beidseitig gesperrt. Sie steht auch dieses Jahr nicht als Aussichtsplateau zur Verfügung.

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird die Zufahrt zur Altstadt nach der Auslastung der Parkhäuser gesperrt. Ebenso wird auch in diesem Jahr wieder die Zufahrt zum Kunibertsviertel am Samstagabend nur noch für Anwohner, Anlieger, Mitarbeiter und Gewerbetreibende mit Nachweis der Berechtigung gestattet.

Zusätzlich werden die Machabäerstraße, der Theodor- Heuss- Ring und auch das Konrad- Adenauer- Ufer komplett mit Halteverbotszonen versehen, um diese Straßen als Rettungszufahrten freizuhalten. Die Rheinuferstraße wird zwischen Zoobrücke und Deutzer Brücke je nach Besucheraufkommen ab spätestens 20 Uhr für den Fahrzeugverkehr gesperrt.

An- und Abreise mit dem Auto oder Taxi

Wer mit dem Auto anreist, kann rechtsrheinisch beispielsweise die Messeparkplätze P1, P21 und P22 in Köln-Deutz sowie die Parkhäuser an der Lanxess-Arena und an den Köln Arcaden nutzen.

Wo Taxis stehen, ist wegen der vielen Absperrungen und der Menschenmassen nach dem Ende der Veranstaltung nicht abzusehen. Aleksandar Dragicevic, Sprecher von Taxiruf Köln, empfiehlt daher, sich die App (taxi.eu) aufs Smartphone herunterzuladen und vom einem festen Standort aus einen Wagen zu bestellen. Der Computer suche das verfügbare Fahrzeug aus, das dem Standort am nächsten sei, und der Kunde sehe auf dem Display, wie lange es zu ihm brauche. Entsprechendes rät Stefan Keuchel, Pressesprecher vom Konkurrenten „My Taxi“ (App: mytaxi). Mit einem Klick lasse sich ein Wagen zum angegebenen Standort bestellen und dessen Anfahrtsroute verfolgen. Auch der Name des Fahrers und das Kennzeichen würden eingeblendet. (ksta)

Mehr Infos unter www.koelner-lichter.de, www.koelntourismus.de und www.kvb-koeln.de....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta