Kurzbahn-Weltcup in Berlin: Schmidtke verpasst deutschen Rekord knapp

SID
Kurzbahn-Weltcup in Berlin: Schmidtke verpasst deutschen Rekord knapp

Aliena Schmidtke hat zu Beginn des Schwimm-Weltcups in Berlin aufhorchen lassen. Über 50 m Schmetterling verpasste die WM-Achte von Budapest in 25,75 Sekunden den elf Jahre alten deutschen Kurzbahn-Rekord von Antje Buschschulte (25,73) um nur zwei Hundertstelsekunden. Schmidtke zog als Sechste des Vorlaufs ins Finale am späten Sonntagnachmittag ein, Bestzeit schwamm die schwedische Olympiasiegerin Sarah Sjöström (24,52).
Schmidtke hatte schon bei der WM überzeugt und den deutschen Rekord auf der 50-m-Bahn auf 25,68 Sekunden verbessert. Über 50 m Rücken (28,54) reichte es für die Magdeburgerin in Berlin als 16. nicht für den Endlauf.
Franziska Hentke, die bei der WM in Ungarn mit dem zweiten Platz über 200 m Schmetterling die einzige Medaille der deutschen Beckenschwimmer gewonnen hatte, belegte über 50 m Schmetterling in 26,97 Sekunden den 26. Rang. 
Kurzbahn-Weltmeister Marco Koch ließ es im Vorlauf über 100 m Brust ruhig angehen. Der für das Finale gesetzte 27-Jährige schwamm in 59,07 Sekunden auf den zwölften Rang. Seine Nebenstrecke 200 m Lagen schenkte der Darmstädter in 2:06,48 Minuten ab. Kurzbahn-Vizeweltmeister Philip Heintz ging in den Vorläufen am Sonntag über diese Distanz nicht an den Start. 
Über 100 m Freistil erreichte Damian Wierling (Essen/47,41) ebenso das Finale wie der frühere EM-Zweite Christian Diener (Potsdam/1:53,11 Minuten) über 200 m Rücken. Bei den Frauen qualifizierte sich Anna Kroniger (Bochum/2:26,24) über 200 m Brust. 
Insgesamt haben neun frisch gekürte Weltmeister für den zweitägigen Wettkampf in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark gemeldet, darunter Weltrekordlerin Sjöström und Ungarns Ausnahmeschwimmerin Katinka Hosszu.