Kurioses Wetterphänomen: In Mexiko regnet es Fische vom Himmel

Für den Fisch-Regen gibt es eine wissenschaftliche Erklärung. (Bild: dpa)

In einer mexikanischen Küstenstadt kam es Anfang der Woche zu einem bizarren Zwischenfall: Während eines leichten Regens fielen plötzlich kleine tote Fische vom Himmel. Wissenschaftler haben dafür eine plausible Erklärung.

Der Zivilschutz der mexikanischen Stadt Tampico veröffentlichte am Mittwoch auf Facebook Bilder von den eingesammelten kleinen, toten Fischen, die laut der Behörde während eines leichten Regens im mexikanischen Norden buchstäblich vom Himmel fielen.

Verrückt? Nein, die Wissenschaft hat dafür sogar eine aufschlussreiche Erklärung. Die Forscher glauben, dass starke Winde, also beispielsweise Tornados über dem Meer, die kleinen Fische aus dem Wasser ansaugen und in die Luft wirbeln, bis sie schließlich als Fisch-Regen über dem Land wieder zu Boden fallen.

Laut der US-amerikanischen Kongressbibliothek finden sich derartige Berichte bereits seit der Antike in den Aufzeichnungen. Vom Altertum bis in die Neuzeit wurde immer wieder von solchen Phänomenen berichtet. Dabei handelte es sich aber nicht immer nur um Fische, die vom Himmel fielen. Auch Frösche, Schlangen oder Ameisen soll es demnach schon geregnet haben.

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