Kurioser Kampf: Boxer gegen Käfigkämpfer: Viel Rummel und noch mehr Geld

Floyd Mayweather Jr. (l.) und Conor McGregor duellieren sich

Las Vegas.  Der Rummel ist gewaltig, und in den Kassen klingelt es wie nie. Der schräge Kampf zwischen dem vor zwei Jahren zurückgetretenen Boxstar Floyd Mayweather (40/USA) und dem irischen Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor (29) hat einen erstaunlichen Hype ausgelöst. Hunderte Millionen Zuschauer in 200 Ländern werden für das als Jahrhundertkampf gepriesene Boxduell Samstagnacht in Las Vegas am Bildschirm verfolgen, in Deutschland liefert der Streamingdienst DAZN LiveBilder (ab 3 Uhr).

Allein in den USA, wo der Kampf nur im Bezahl-TV für satte 99,95 Dollar pro Buchung zu sehen ist, werden mehr als 50 Millionen Zuschauer erwartet. Der Umsatzrekord von Mayweathers Kampf gegen den Filipino Manny Pacquiao im Jahr 2015 (437 Millionen Dollar) wird wohl fallen.

Unterschiedliche Sportarten

Laut Medienberichten kassiert Mayweather dann knapp 200 Millionen, McGregor die Hälfte. Mit Preisen von 1500 Dollar für die oberen Ränge und 24.000 Dollar für einen Platz in Ringnähe in der 20.000 Zuschauer fassenden T-Mobile-Arena ist der Kampf laut US-Magazin "Forbes" eine der "größten Goldgruben der Sportgeschichte". Hollywoodstars wie Angelina Jolie haben sich ebenso angesagt wie Tesla-Gründer Elon Musk.

Ist der Kampf das alles wert? "Ich kann das nicht ernst nehmen. Das sind zwei total unterschiedliche Sportarten", wetterte der frühere Box-Champion Lennox Lewis. Mike Tyson meinte: "McGregor wird im Boxen gekillt. Ich bin wütend, weil sie boxen." Kritiker sprechen von Geldschneiderei. Doch das enorme ...

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