Die kuriosen Fakten zum Ancelotti-Aus

Für Carlo Ancelotti ist die Entlassung auch eine unschöne Premiere

Nicht einmal 24 Stunden nach der krachenden Niederlage bei Paris Saint-Germain ist die Entlassung von Carlo Ancelotti als Trainer des FC Bayern offiziell bestätigt. 

Seine Entlassung kommt nach dem schmerzhaften 0:3 in Paris nicht mehr unbedingt überraschend - kurios ist sie unter vielen Gesichtspunkten dennoch. 

(Alles zum Bayern-Beben ab 18.30 Uhr LIVE im TV bei SPORT1 in Bundesliga Aktuell und ab 19 Uhr in einer Sondersendung im Rahmen der Berichterstattung über die UEFA Europa League)


SPORT1 nennt Fakten zum Bayern-Beben.

Der Italiener muss nach 60 Spielen beim deutschen Meister gehen. Seine Bilanz von 43 Siegen war, gemessen an den hohen Ansprüchen des größten deutschen Fußballvereins, nicht gut genug.

Die Bayern ziehen die Reißleine so früh wie noch nie während einer Spielzeit. Der bisher früheste Trainerwechsel nach Saisonstart erfolgte 1990/91. Damals musste Jupp Heynckes am 8. Oktober gehen.


Ancelotti ist zudem der erste Trainingsleiter überhaupt, der während des Münchner Oktoberfests freigestellt wird. Entlassungen sind zwar keine neue Erfahrungen für den Starcoach, der auf beachtliche Erfolge mit Topklubs wie Real Madrid, AC Milan und PSG zurückblicken kann - neu ist für Ancelotti jedoch, dass er während einer Saison gehen muss.

Bisher trennten sich die Vereine stets in der Sommerpause von dem 58-Jährigen. Der Karriere-Abschnitt bei den Bayern war außerdem die kürzeste Amtszeit seiner ereignisreichen Karriere seit seiner ersten Trainerstation in Reggiana. 

Mit den Bayern wurde er Meister und gewann den Supercup.