Kurios: Twitter sperrt Account wegen Todesdrohungen - gegen eine Mücke

Kurios: Twitter sperrt Account wegen Todesdrohungen - gegen eine Mücke

Wer gegen Twitter-Richtlinien verstößt, muss damit rechnen, dass sein Account gesperrt wird. So weit so klar. Dieser Fall ist jedoch kurios: Das soziale Netzwerk verbannte einen japanischer User, weil dieser einer Mücke nach dem Leben trachtete, berichtet "Sora News 24".

Der Nutzer war offenbar so genervt von dem kleinen Tier, dass er seinem Frust via Twitter freien Lauf ließ. In seinem Tweet bezeichnete er die Mücke als "Bastard", weil sie ihn beim Fernsehen störte und ständig stach. Am Ende des Beitrags folgte die Todesdrohung: "Stirb! (Eigentlich bist du schon tot)."

Dazu teilte der User ein Foto von dem Insekt, das offensichtlich tot auf dem Boden lag. Nur kurze Zeit später soll er dann eine Nachricht von Twitter erhalten haben, in der es hieß, dass man seinen Account eingefroren habe, weil er Nachrichten versendet habe, die "Drohungen" beinhalteten. Weiter hieß es, dass das Konto aus diesem Grund nicht wieder reaktiviert werde.

Wie es zu der Sperrung kam, ist nicht klar. Doch es scheint eher unwahrscheinlich, dass eine Person den Tweet gelesen hat und daraufhin zu dem Entschluss kam, den Nutzer von Twitter zu sperren. Vielmehr wird vermutet, dass ein Algorithmus dahintersteckt, der gezielt nach Hasskommentaren sucht.