Kurios! Tennis-Star jubelt zu früh

Danielle Collins steht in der dritten Runde der Australian Open. Bei ihrem Sieg über Karolina Muchova sorgt sie allerdings für einen Lacher der besonderen Art.

Am Ende durfte Danielle Collins dann auch zu recht über ihren Sieg gegen Karolina Muchova jubeln. (Bild: Robert Prange/Getty Images)
Am Ende durfte Danielle Collins dann auch zu recht über ihren Sieg gegen Karolina Muchova jubeln. (Bild: Robert Prange/Getty Images)

Die Jagd nach dem Titel bei den Australian Open geht für Danielle Collins weiter. Die US-amerikanische Tennis-Spielerin bezwang Karolina Muchova in der zweiten Runde mit 6:7(1:7), 6:2, 7:6 (10:6).

In dem umkämpften Match sorgte sie unfreiwillig für Gelächter. Nach einem Fehler von Muchova feierte die 29-Jährige beim Stand von 7:3 im Tiebreak bereits ihren Sieg und damit den nächsten Einzug in die nächste Runde.

Doch da hatte sie sich zu früh gefreut, denn bei dem Grand-Slam-Turnier wird im letzten Satz der Match-Tiebreak gespielt, der Sieger steht erst nach zehn Punkten und zwei Zählern Vorsprung fest.

Jubel-Fehler rächt sich nicht

Der Schiedsrichter wies sie auf ihren Fauxpas hin, ehe Collins selbst lächelnd feststellte, dass sie die seit 2019 geltende Regel vergessen hatte. „Ich habe noch nie einen Tiebreak im dritten Satz bei einem Grand-Slam-Wettbewerb spielen müssen“, gestand die Nummer elf der Welt nach der Partie und ergänzte: „Das hat mich schon beschämt. Mir wäre es am liebsten gewesen, wenn sich ein Loch aufgetan hätte, in dem ich verschwinden kann.“

Zudem beichtete sie, dass sie „manchmal“ den Spielstand vergesse und der verfrühte Jubel ihr „peinlich“ sei. Immerhin rächte sich dieser Fehler nicht, denn wenig später konnte sie dann auch tatsächlich ihren Triumph bejubeln.

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