Künstler mogeln falsche Souvenirs in den Geschenkeshop des Trump Towers

Die rote Mütze mit der Aufschrift „Make America great again“ ist das wohl bekannteste Merchandise der Trump-Kampagne. (Bild: AP Photo)

Urin-resistente Bettlaken, Ku-Klux-Klan-Kapuzen, Putin-Postkarten. Im Souvenirs-Shop des Trump Towers in New York City sind einige Artikel aufgetaucht, die die Shop-Betreiber dort sicher nicht einsortiert haben.

Hinter der Aktion, die im Trump Tower für Irritation gesorgt hat, stecken zwei Künstler.
Gegenüber dem Online-Magazin „Gothamist“ erklärten sie: „Wir dachten, dass die Touristen, die hierher kommen und Zeug kaufen – ganz besonders Leute aus anderen Ländern – die ganze Geschichte hinter der Person Donald Trump entdecken sollen. Die Sachen, die es dort sonst gibt, spiegeln seine Person nicht akkurat wider.“

Unter die echten Shop-Artikel schummelten die beiden beispielsweise Kapuzen in der Optik des Ku-Klux-Klans mit dem Label „Trump“ und der Aufschrift „For fine people“ (dt. für feine Leute).

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Zur Erinnerung: Trump behauptete in einer Rede nach den Ausschreitungen Charlottesville, Virginia, dass es auf beiden Seiten der Demonstranten „sehr feine Leute“ gegeben hätte.

Des Weiteren fanden sich im Shop Trump-Gummilaken – eine Anspielung auf ein angebliches Video des russischen Geheimdienstes, das Trump in einem Hotel in Moskau bei speziellen Sexpraktiken zeigen soll.

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Auch Vladimir-Putin-Postkarten mit der Aufschrift „45th President of the United States“ oder Ivanka Trump als First Lady zierten das Sortiment des Shops. Selbst der Hals Donald Trumps, der auf Karikaturen schon mal mit dem Kehllappen eines Huhnes gleichgesetzt wird, schaffte es in die Regale.

In einem Youtube-Video, das von „Gothamist“ veröffentlich wurde, können sich User auf eine Tour durch den Trump Gift Shop begeben:

Gegenüber dem „Gothamist“ gaben die Künstler, die anonym bleiben wollen, im Übrigen an, die Regierung um Trump sei so wirr, dass den Kunden die Fake-Artikel schon gar nicht mehr auffallen würden.

Scheinbar verzogen diese nicht einmal die Miene, als einer der Künstler auf einen Fake-Artikel deutete und sagte „Hast du das gesehen?“

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