Kultur und Radwege - Neue Pläne für alten Olympia-Bahnhof in Moosach

Nina Job

Seit fast 30 Jahren modert die Station vor sich hin. Jetzt gibt es Pläne für einen Park und Band-Übungsräume.

Moosach - Gras und Moos sprießen in den bröckelnden Betonfugen. Birken wachsen aus den Ritzen im stillgelegten Olympiabahnhof. Die grauen Säulen und Mauern sind mit bunten Graffiti besprüht. Seit fast 30 Jahren schlummert der stillgelegte S-Bahnhof nun schon vor sich hin. Die Natur hat sich das Gebäude und das Gelände, auf dem einst tausende Sportbegeisterte zu den Olympischen Spielen 1972 anreisten, nach und nach zurückerobert. Auf den ausrangierten Gleisen wachsen seltene Pflanzen wie echter Lavendel, die kriechende Zwerg-Mispel oder der Ysop.

Symbiose aus Naturschutz, Erholung und Jugendkultur

Vor 45 Jahren, am 28. April 1972, war der damals neu gebaute Bahnhof erstmals angefahren worden, rund 16 Jahre später wurde er wieder geschlossen. Seitdem ist er dem Verfall preisgegeben. Dies soll sich nun ändern. Das denkmalgeschützte Gebäude und das Gleisgelände mit seinem rauen Charme sollen wieder von Menschen genutzt werden. Eine Symbiose aus Naturschutz, Raum für Erholung und Jugendkultur soll daraus entstehen, das einzigartige Flair dabei aber weitgehend erhalten bleiben.

Im Herbst 2016 hatte die Stadt München, die das Gelände von der Deutschen Bahn gekauft hat, ein Nutzungskonzept für die Anlage westlich des Olympiaparks und der Landshuter Allee erstellt.
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