Kultur- und Kreativbranche will Anlaufstelle bei Regierung

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BERLIN (dpa-AFX) - Ein neues Bündnis aus Kultur-, Medien- und Kreativbranche spricht sich für eine zentrale Anlaufstelle in der künftigen Bundesregierung für Belange der Branche aus. Am Dienstag wurde das neue offene Bündnis "Koalition Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland (k3d)" vorgestellt. Derzeit verhandeln SPD, Grüne und FDP über die Bildung einer neuen Regierung.

Interessenvertretungen aus den Bereichen Bücher und Mode, Journalismus, Musik, Games, TV, Radio und Film, Kulturveranstaltungen, Galerien, Architektur und Design wollen mit der neuen Vereinigung ihre Interessen bündeln und selbst auch Impulsgeber für die Politik sein. Das Ganze ist auch eine Folge der Erfahrungen in der Corona-Pandemie.

Der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Musikindustrie, Florian Drücke, sagte: "In der Vergangenheit fehlte es an einer politischen Anlaufstelle, die sich für uns zuständig fühlt, die Leistungen und Potenziale unserer Branche versteht und befördert. Ein echter Verantwortungsbereich für die Kultur- und Kreativwirtschaft in der neuen Bundesregierung sollte die Kräfte bündeln und ein wirtschaftliches Klima schaffen, das die Branche unterstützt."

Die Geschäftsführerin des Verbands Privater Medien (Vaunet), Daniela Beaujean, sagte über das neue Bündnis: "Wir brauchen bessere Rahmenbedingungen und Rechtssicherheit. Beides steht maßgeblich für Investitionssicherheit." Nach eigenen Angaben ist der Kultur- und Kreativbereich in Deutschland nach der Automobilindustrie und dem Maschinenbau der drittgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland.

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