Kultur: Fragen und Antworten zur Berliner Staatsoper

Nach der Eröffnung wird die Staatsoper am 8. Oktober gleich wieder geschlossen. Wie geht es weiter?

Mit welchen Veranstaltungen wird die Wiedereröffnung gefeiert?

"Präludium" hat die Staatsoper die Reihe getauft: Am 3. Oktober, findet der erste Abend in der Staatsoper nach der Generalsanierung statt. Daniel Barenboim dirigiert die Staatskapelle mit Robert Schumanns "Faust"-Szenen, einer Genremischung aus musikalischem Bühnendrama und Oratorium. Roman Trekel singt die Titelpartie. Noch-Intendant Jürgen Flimm hat die einzelnen musikalischen Szenen durch inszenierte Theaterszenen mit sprechenden Schauspielern verbunden.

Die Vorstellung sowie die Wiederholung am 6. Oktober sind ausverkauft, jedoch werden sämtliche Veranstaltungen aus der Staatsoper hinaus auf den Bebelplatz übertragen. Neben den "Faust"-Szenen gehören dazu ein Sinfoniekonzert der Staatskapelle unter Barenboim mit dem Star-Pianisten Maurizio Pollini (4.10., Wiederholung in der Philharmonie am 5.10., keine Übertragung) sowie ein Gastkonzert der Wiener Philharmoniker unter Zubin Mehta (7.10.).

Weshalb erklingt zur Wiedereröffnung der Staatsoper keine Oper?

Ursprünglich war die Uraufführung eines Auftragswerks geplant: Der Komponist Wolfgang Rihm arbeitet für die Staatsoper an "Saul". Rihm, 65, konnte das Werk jedoch aufgrund einer schweren Erkrankung nicht rechtzeitig fertigstellen. Die Uraufführung ist nun auf das Jahr 2021 verschoben. Die "Faust"-Szenen sind also eine Notlösung.

Weshalb wurde das Opernhaus saniert?

Nach dem kompletten Wiederaufbau der Staatsoper Unter den Linden Anfang der 1950er Jahre fand die letzte...

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