Kultstätte als Vorbild für neues Hertha-Stadion

Kultstätte als Vorbild für neues Hertha-Stadion
Kultstätte als Vorbild für neues Hertha-Stadion

Eine Pralinenschachtel für Hertha BSC?

Der Berliner Bundesligist hat angesichts fehlender Atmosphäre längst genug vom Olympiastadion und nun einen neuen Stadion-Entwurf vorgestellt – angelehnt an das berühmte Stadion „La Bombonera“ („Pralinenschachtel“) in Buenos Aires, wo der argentinische Traditionsklub Boca Juniors seine Heimspiele austrägt.

„Unser Vorbild ist das La Bombonera in Buenos Aires“, sagte Herthas Finanzboss Ingo Schiller am Freitag im Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. „Das steht dort mitten in einem Wohnviertel und ist baulich entsprechend angepasst. Unser Stadion sähe ähnlich aus. Wir planen mit einer Arena, die eine Kapazität von 45.000 Plätzen hat und bei internationalen Spielen 36.500 Plätze.“

Stadion-Standort wohl geklärt

Das Stadion, das anders als in den bisherigen Entwürfen in der Grundform dann nicht mehr oval wäre, sondern eine flache Seite hätte, könnte in der nordwestlichen Ecke des Olympiaparks am Maifeld errichtet werden. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Die Kosten für das reine Fußball-Stadion würden sich nach Angaben von Schiller, der die Hertha Ende Oktober verlassen wird, nach wie vor in einer Größenordnung von rund 250 Millionen Euro belaufen.

Der von Hertha eigentlich favorisierte Standort Rominter Allee auf dem Olympiagelände kommt definitiv nicht in Frage, was Berlins Innensenatorin Iris Spranger nochmals deutlich machte.

Unterstützung in der Stadionfrage erhält die Hertha aber durch Spranger: „Ich bin davon überzeugt, dass Hertha ein Fußball-Stadion bekommen sollte“, sagte Spranger, die in der langjährigen Debatte um den Standort vor einiger Zeit einen Bau am Rande des Maifelds ins Spiel gebracht hatte.

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