Kultfilm von A bis Z: 30 Jahre "Dirty Dancing": "Mein Baby gehört zu mir"

Patrick Swayze und Jennifer Grey

Anfang: "Es war im Sommer 63, alle nannten mich Baby". So geht es los. Die 17-jährige Frances "Baby" Houseman erzählt von einem Familienurlaub, der ihr Leben verändert. Zur zeitlichen Orientierung erinnert Baby daran, dass John F. Kennedy in diesem Sommer noch lebte, niemand die Beatles kannte – und sie selbst noch dachte, sie würde niemals einen Jungen finden, der so toll ist wie ihr Dad.

Bettszenen: Trotz "Dirty" im Titel sind sie nicht besonders zahlreich und noch dazu sauber und harmlos. Keine Gefahr für die zarten Teenagerseelen im Kinopublikum.

Catskill Mountains: Das Ferienziel der Familie Houseman nordwestlich von New York wurde Mitte des 20. Jahrhunderts "Borscht Belt" ("Borschtsch-Gürtel") genannt. Die Familien jüdischer Einwanderer aus Osteuropa nutzten hier jahrzehntelang Ferienanlagen wie das fiktive "Kellerman's Mountain House", bevor diese Art von Urlaub aus der Mode geriet. Ganz wie Ressort-Chef Max Kellerman (Jack Weston) es in der letzten Filmszene beschreibt. "Die jungen Leute wollen nach Europa, wollen in der ganzen Welt herumgondeln", klagt er.

Dirty Dancing: "Schmutziges Tanzen" – im Film der äußerst hüftbetonte Stil, den die Hotel-Tänzer nach Feierabend auf privaten Partys pflegen. Und für Baby der erste Eindruck einer für sie neuen Welt. Erst guckt sie schockiert ("Wo haben die denn das gelernt?"), wenig später wagt sie in Johnnys Armen die ersten hüftschwingenden Schritte.

Erinnerung fürs Leben: Allein in der Bundesrepublik wurden 1987/88 mehr als acht Mi...

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