Kukies sieht deutsche Kreditwirtschaft auf dem richtigen Weg

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(Bloomberg) -- Jörg Kukies sieht bei der heimischen Kreditwirtschaft Bemühungen fruchten, mit Fehlern der Vergangenheit abzuschließen. Die Banken seien dabei, ihre Hausaufgaben zu machen und ihre Geschäftsmodelle anzupassen, sagte der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium bei einem Webinar von Bloomberg News am Mittwoch.

“Es ist nicht zu leugnen, dass die Banken in Deutschland ihre Hausaufgaben in substanzieller Weise erledigen”, sagte Kukies im Gespräch mit Bloomberg-Anchor Francine Lacqua. Es werde “wirklich aufgeräumt, das Geschäftsmodell repariert, man geht in die richtige Richtung in Sachen Strukturreformen und historische Probleme.”

Kukies hatte in der Vergangenheit Strukturprobleme im Bankensektor angemahnt und gehörte zu den Befürworten einer Konsolidierung, doch die vor gut zwei Jahren auch vom Ministerium angeregte mögliche Fusion von Deutsche Bank AG und Commerzbank AG ist letztlich nicht zustandegekommen. Zuletzt haben sich die beiden größten deutschen Banken vorwiegend auf ihre jeweils eigene Restrukturierung konzentriert.

“Daher denke ich, es gibt eine Menge Gründe optimistisch zu sein”, so Kukies.

Im Bezug auf den Brexit deutete Kukies an, dass die Europäische Union sich bei der Frage Zeit nehmen werde, ob Äquivalenzentscheidungen etwa im Bereich Clearing über die ersten 18 Monate hinaus verlängert werden. “Es ist viel zu früh, das einzuschätzen.”

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