Kuban: In CDU darf jetzt kein Stein mehr auf dem anderen bleiben

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BERLIN (dpa-AFX) - Nach den massiven Einbußen bei der Bundestagswahl hat der Vorsitzende des Union-Nachwuchses, Tilman Kuban, seine Forderung nach einer grundlegenden Erneuerung der Union bekräftigt. "In der CDU darf jetzt kein Stein mehr auf dem anderen bleiben", sagte der Chef der Jungen Union der "Welt am Sonntag". "Wir müssen uns inhaltlich und personell neu ausrichten." Es sei "Zeit für junge Köpfe". In den vergangenen 16 Jahren habe eine relativ ähnliche Generation von Politikern das Handeln der Partei bestimmt. "Währenddessen haben sich eine Menge gute Leute in der zweiten Reihe aufgebaut, die müssen jetzt eine Chance bekommen." Kuban sprach sich für eine stärkere Einbindung der Basis bei wichtigen Entscheidungen aus.

Nach dem Debakel bei der Abstimmung vom vergangenen Sonntag wurde zuletzt immer offener über eine inhaltliche und personelle Neuaufstellung der CDU diskutiert. Parteichef Armin Laschet gerät dadurch immer stärker unter Druck. Am Sonntag will die Union in die Sondierungsgespräche einsteigen und sich mit der FDP treffen.

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