KTM nur in Reihe drei: Pol Espargaro war aber schnell genug für Reihe eins

Sebastian Fränzschky
·Lesedauer: 3 Min.

Beim Qualifying zum zweiten MotoGP-Rennen in Aragon (zum Bericht) schafften es zwei KTM-Piloten in die dritte Reihe. Miguel Oliveira war als Achter bester KTM-Pilot. Markenkollege Pol Espargaro folgte auf Position neun. Ebenfalls stark unterwegs war Iker Lecuona, der als Elfter noch vor WM-Leader Joan Mir (Suzuki) folgte. Brad Binder war als 15. langsamster KTM-Pilot.

"Unser Renntempo ist deutlich besser als am vergangenen Wochenende", freut sich Oliveira. "Ich denke, dass wir schnell sind. Doch es ist immer schwierig, das Renntempo zu analysieren. Wir waren aber im FT4 schnell mit gebrauchten Reifen. Es wäre schön, wenn wir im Rennen um ein Top-5-Ergebnis kämpfen können."

Miguel Oliveira, Red Bull KTM Tech 3

Miguel Oliveira, Red Bull KTM Tech 3<span class="copyright">Gold and Goose / Motorsport Images</span>
Miguel Oliveira, Red Bull KTM Tech 3Gold and Goose / Motorsport Images

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Werkspilot Pol Espargaro war im Qualifying nur 0,010 Sekunden langsamer. Nach dem Ende des Q2 gab es Verwirrung über gestrichene Rundenzeiten. Auch Espargaro war betroffen. "Wie können es nicht wissen, weil wir nicht wissen, wie diese Rennleitung entscheidet", grübelt der Spanier, welchen Startplatz er schlussendlich belegt. "Sie haben einigen Fahrern Runden gestrichen und ihnen dann wieder zurückgegeben. Es ist ein großes Durcheinander."

"Wir lieferten heute gute Arbeit ab. Am Vormittag lief es nicht gut. Deshalb hatten wir die Chance vergeben, im Q2 eine gute Position einzufahren", nennt Pol Espargaro den Grund, warum er an einem besseren Qualifying-Ergebnis scheiterte.

"Ich wollte die Reifen-Option für das Rennen nicht verbrauchen, um eine gute Rundenzeit zu fahren. Deshalb musste ich im Q1 alles geben. Im Q2 fuhr ich meine Rundenzeit mit dem Medium-Hinterreifen, von dem wir wussten, dass er nicht so gut performt. Dennoch konnte ich eine 1:47.5er-Runde fahren, was nicht schlecht ist", bemerkt Espargaro.

Für das Rennen ist Espargaro optimistisch: "Ich bin froh, denn im FT4 fanden wir Lösungen für unsere Probleme. Danach war ich mit meiner Leistung im Q1 zufrieden. Mit dieser Rundenzeit wären wir im Q2 auf Platz drei gelandet. Doch ich schaffte es nicht direkt ins Q2."

Pol Espargaro fuhr im Q1 deutlich schneller als im Q2

Pol Espargaro fuhr im Q1 deutlich schneller als im Q2<span class="copyright">Motorsport Images</span>
Pol Espargaro fuhr im Q1 deutlich schneller als im Q2Motorsport Images

Motorsport Images

"Ich denke, im Vergleich zur vergangenen Woche und im Vergleich zum Samstagvormittag mache ich mir nun größere Hoffnungen. Mit gebrauchten Reifen fuhr ich im FT4 mittlere und tiefe 1:48er-Zeiten. Wir fahren morgen vor der Moto2. Vielleicht können wir dieses Tempo halten und um ein ähnliches Ergebnis wie beim zweiten Misano-Wochenende kämpfen", so der Spanier.

Teamkollege Brad Binder kam im Q1 nicht weiter. "Das Gefühl ist nicht schlecht. Wir haben viele Dinge probiert an den vergangenen Tagen. Wir haben definitiv Fortschritte erzielt im Vergleich zur vergangenen Woche. Wir können konstant schnellere Runden fahren. Das ist für das Rennen gut", kommentiert Binder und gesteht: "Auf eine Runde fehlt mir noch etwas."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.