KSC schockt Fürth und lässt HSV jubeln

SPORT1
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Die SpVgg Greuther Fürth hat in der 2. Liga den Sprung auf Platz eins verpasst (Tabelle der 2. Bundesliga).

Fürth verlor die Partie beim Karlsruher SC am 15. Spieltag wegen haarsträubender Fehler in der ersten Halbzeit und eines späten Gegentores mit 2:3 (2:2) und konnte den Hamburger SV nicht von der Spitze verdrängen (Ergebnisse und Spielplan der 2. Bundesliga).

Den Gastgebern gelang ein Blitzstart: Marc Lorenz fing einen Pass von Paul Jaeckel im Spielaufbau ab, Philipp Hofmann schnappte sich den Ball und spielte im Strafraum überlegt auf Benjamin Goller, der aus kurzer Distanz einschoss (2.).

Fürth drehte die Partie aber. Zunächst glich Havard Nielsen aus (23.), nachdem Jamie Leweling auf der rechten Seite Philip Heise ausgetanzt hatte. Nur fünf Minuten später ging das Dribbling ähnlich aus, ehe Heise seinen Gegenspieler unsanft zu Boden brachte.

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Den fälligen Elfmeter schoss Paul Seguin halbhoch nach links – dort flog aber auch KSC-Torhüter Marius Gersbeck hin und parierte. 30 Sekunden später klingelte es doch, Sebastian Ernst köpfte nach der Ecke zum 2:1 ein.

Doch kurz vor dem Pausenpfiff spielte Unglücksrabe Jaeckel noch einen halbhohen Rückpass auf Keeper Burchert, dessen Stockfehler Goller zum 2:2 nutzte. In der zweiten Halbzeit passierte lange deutlich weniger, ehe Hofmann im Strafraum einen Doppelpass spielte und zum Siegtor einschoss. Fürth bleibt mit 27 Punkten Dritter, der KSC schob sich mit 22 Zählern auf Rang sieben vor.

Sandhausen fertigt Heidenheim ab

Der SV Sandhausen hat derweil seine schwarze Serie mit einem Knall beendet. Nach fünf Pflichtspiel-Niederlagen in Folge mit insgesamt 0:17 Toren verließ der abstiegsbedrohte Zweitligist am Freitag durch ein 4:0 (2:0) gegen den erschreckend schwachen 1. FC Heidenheim den Relegationsrang. Die Gäste versäumten es, näher an die Aufstiegsplätze heranzurücken.

Julius Biada (9.) erlöste den stark aufspielenden SVS mit dem ersten Sandhäuser Tor seit dem 6. Dezember. Trainer Michael Schiele, in Heidenheim geboren, jubelte. Beim 2:0 von Innenverteidiger Nils Röseler (32., Kopfball) war Heidenheim schon in Unterzahl: Kevin Sessa hatte wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen (23.).

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Heidenheim trat ohne jede Ordnung auf, im Strafraum spielten sich phasenweise wilde Szenen ab. In der 45. Minute rettete Marnon Busch zweimal auf der Linie für seinen geschlagenen Torhüter Kevin Müller. Trainer Frank Schmidt hatte da schon genug gesehen und in der 35. Minute doppelt ausgewechselt.

In Unterzahl bemühte sich Heidenheim um eine Wende - vergeblich. Stattdessen entblößte Müller beim Freistoßtreffer von Alexander Rossipal (59.) seine Ecke. Kevin Behrens (82.) traf zum Endstand

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