Kroos gibt Bayern-Konkurrenz die Schuld

Kroos gibt Bayern-Konkurrenz die Schuld
Kroos gibt Bayern-Konkurrenz die Schuld

Die zehnte Meisterschaft des FC Bayern in Serie hat so manchen Bundesliga-Fan zum Nachdenken gebracht.

Kann es so wirklich weitergehen? Wird so eine Abo-Meisterschaft nicht auf Dauer langweilig - oder ist sie es nicht schon längst?

Auch Toni und Felix Kroos haben sich in ihrer neuesten Podcast-Folge von „Einfach mal Luppen“ mit diesem Thema beschäftigt - und vor allem BVB und Co. die Schuld gegeben.

„Die Konkurrenz muss konstanter werden. Mannschaften wie Dortmund oder Leipzig sind durchaus in der Lage, mitzuhalten in gewissen Phasen. Aber in der Konstanz nicht. Das hat nicht nur was mit Geld zu tun“, erklärte Toni Kroos.

Dortmund lasse Punkte gegen Mannschaften liegen, „die weniger Geld haben. In den letzten zwei, drei Jahren hat Bayern immer wieder was angeboten, aber niemand hat es genutzt. Es hat also nicht immer nur was mit Bayern zu tun“.

Trotz aller Schwäche der Konkurrenz müsse der 32-Jährige aber auch den Rekordmeister loben, der wieder einmal eine „herausragende Leistung“ gezeigt habe - „vor allem mental“, wie Kroos betonte.

„Dass sie qualitativ die beste Mannschaft in Deutschland sind, das ist keine Überraschung. Aber das Jahr für Jahr zu wollen und dem Meistertitel die Bedeutung zu geben, ist etwas Besonderes“, sagte der Real-Star.

Dabei steche namentlich Thomas Müller heraus, bei dem Kroos das Gefühl habe, „dass er jedes Jahr Spaß daran hat, das Ding zu verteidigen“.

Dass die Bayern künftig nachlassen, glaubt der Mittelfeldspieler indes nicht: „Ich denke nicht, dass die sie Lust verlieren. Wenn es nicht läuft, gibt es von oben auf den Deckel.“

Außerdem glaube er, „dass die Konstellation Nagelsmann-Bayern immer besser funktionieren wird“.

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