Kritische Sicherheitslücke im Internet Explorer

Nutzer des Internet Explorers sollten umgehend ein Update einspielen, um eine Sicherheitslücke zu schließen.

An jedem zweiten Dienstag eines Monats flickt Microsoft seine Programme. Nun sind die November-Updates da - und sollten schnell eingespielt werden. Denn Gefahr ist bereits im Verzug.

Berlin (dpa/tmn) - Microsoft hat Software-Aktualisierungen für insgesamt 74 Schwachstellen in Windows und anderen Programmen veröffentlicht, darunter 13 kritische Sicherheitslücken.

Ein besonders großes Bedrohungspotenzial weist eine Schwachstelle im Internet Explorer (CVE-2019-1429) auf, die bereits ausgenutzt wird.

Der Nutzer muss mit dem Microsoft-Browser nur eine manipulierte Webseite aufrufen, die auf dem Rechner einen Speicherfehler provoziert und so Angreifern Tür und Tor zum Einschleusen von Schadcode öffnet, beschreibt Microsoft die Sicherheitslücke.

Auf vielen Rechnern dürfte das Update bereits automatisch installiert worden sein. Wer sichergehen möchte, öffnet über einen Klick auf die Start-Schaltfläche ganz unten links und einen Klick auf das Zahnrad-Symbol die Einstellungen.

Dort wählt man «Update und Sicherheit» sowie «Windows Update» und klickt auf «Nach Updates suchen». Sind die Aktualisierungen bereits installiert, erhält man die Rückmeldung «Sie sind auf dem neuesten Stand». Sonst bietet Windows die Installation überfälliger Updates an.