Kritik an Peking-Spielen nimmt zu

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Kritik an Peking-Spielen nimmt zu
Kritik an Peking-Spielen nimmt zu

Der deutsche Snowboard-Verbandspräsident Hanns-Michael Hölz hat die Austragung der Olympischen Winterspiele in Peking kritisiert. „Wir brauchen eine neue Art von Entscheidungsfindung in den großen Gremien von IOC und FIS. Wir können nicht mehr einfach so weitermachen“, sagte er auf einer Pressekonferenz in Schwäbisch Hall anlässlich des Saisonstarts.

"Es werden sehr ungewöhnliche Olympische Spiele sein", sagte Hölz weiter: "Ich hätte mir sehr gewünscht, dass die Spiele in Deutschland stattfinden. Die Anlagen, die es hier gibt, könnten wir auch aus Sicht der Nachhaltigkeit gut nutzen."

Angeführt von einem neunköpfigen Top-Team um die Olympia-Dritte Ramona Hofmeister (Parallel-Riesenslalom) hofft der Verband auf möglichst viele Qualifikationen für die Winterspiele (4. bis 20. Februar 2022). "Wir sind aktuell weltweit die Nummer drei", sagte Hölz: "Da ist eine wahnsinnige Erfolgsgeschichte, die im deutschen Sport ihresgleichen sucht."

Als Athlet des Jahres wurde Andre Höflich ausgezeichnet, der beim Weltcup-Finale in der Halfpipe mit Platz drei überrascht und dabei auch Ikone Shaun White geschlagen hatte. Ole Mikkel Prantl, Junioren-Vizeweltmeister im Parallel-Riesenslalom, wurde als Rookie des Jahres geehrt, Freestyle-Coach Michael Dammert als Trainer des Jahres.

In der vergangenen Saison hatten die deutschen Snowboarder mit drei WM-Medaillen und 13 Podestplatzierungen überzeugt. Außerdem hatte Hofmeister ihren Gesamtweltcupsieg wiederholt. Ihre Disziplinkollegin Selina Jörg (Sonthofen), 2018 Olympia-Zweite und 2019 und 2021 Weltmeisterin, beendete im Frühjahr ihre Karriere.

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