Gladbach tauscht Rasen aus nach Kritik

Der Rasen in Gladbach gleicht eher einem Acker

Borussia Mönchengladbach gegen Borussia Dortmund, zwei der spielstärksten Mannschaften der Fußball-Bundesliga im direkten Duell.

Doch was verheißungsvoll klang und technisch schönen Fußball versprach, verkam schnell zum Kampfspiel. Denn der völlig löchrige Rasen im Gladbacher Stadion ließ flüssige Kombinationen kaum zu und sorgte für Kopfschütteln und Kritik bei Spielern und Verantwortlichen.


"Die ersten 20 Minuten waren ein bisschen wie Eiskunstlaufen", schimpfte etwa Dortmunds Mario Götze nach dem 1:0-Erfolg des BVB: "Der Platz war fast so gut wie bei mir im Garten." BVB-Trainer Peter Stöger nannte das Spielfeld "eine katastrophale Wiese", und auch Gladbachs Matthias Ginter hatte keinerlei Verständnis. "Es gab erst drei Spiele und wir sind nicht international dabei. Warum muss das dann so ein Acker sein?", sagte er.

Rasenaustausch im März

Gladbachs Mediendirektor Markus Aretz bestätigte auf SID-Anfrage, dass ein Austausch Mitte dieser Woche erfolgen wird. Ein schwacher Trost. "Glauben Sie mir, wir hätten auch gerne auf einem besseren Rasen gespielt", sagte Sportdirektor Max Eberl. Er gab aber auch zu, dass der Platz "nicht bundesligawürdig" gewesen sei.

Die Spieler rutschten immer wieder weg, flache Pässe oder gar direktes Spiel waren nahezu unmöglich. Götze etwa wechselte nach knapp 25 Minuten die Schuhe, um überhaupt Halt zu finden. In der Halbzeitpause eilten 15 Helfer aus Feld, um die Löcher im Rasen zu stopfen - mit mäßigem Erfolg.