Kritik für Vogue-Cover mit Nicole Kidman und Margot Robbie

Kritik für Vogue-Cover mit Nicole Kidman und Margot Robbie

Auf Instagram veröffentlichte die britische "Vogue" vor einigen Tagen das Cover der neuen Februar-Ausgabe des Magazins mit Nicole Kidman und Margot Robbie auf dem Titelbild. Eine Kombination, die offenbar bei vielen Lesern für Enttäuschung sorgt, wie zahlreiche Reaktionen in den sozialen Netzwerken zeigen.

Der Grund: Mit dem neuen Chefredakteur Edward Enninful, der im vergangenen Jahr die Nachfolge der langjährigen Chefredakteurin Alexandra Shulman antrat, hatten viele auf mehr Diversität beim Modemagazin gehofft. Als Model Adwoa Aboah das erste Cover zierte, das unter der Verantwortung des neuen Chefredakteurs entstanden war, waren viele optimistisch.

Doch dass mit Nicole Kidman und Margot Robbie nun wieder zwei weiße Frauen auf dem Cover der britischen "Vogue" sind, sorgt in den sozialen Netzwerken für Enttäuschung und Diskussionen. Insbesondere, weil auf dem Cover der Februar-Ausgabe folgende Schlagzeile zu lesen ist: "Warum wir über Hautfarbe reden müssen."

"Die neue Ausgabe der britischen 'Vogue'", schreibt beispielsweise eine Nutzerin auf Twitter. "Wir haben so stark angefangen und jetzt sind wir zurück bei hellhäutigen Frauen und Chiffon." Ein anderer Nutzer kritisiert: "Die Mode wird sich nie, nie, nie ändern. Das ist die Art, wie das System aufgebaut ist: auf weißer Übermacht."