Kristen Stewart pfeift auf "gut gemeinte" Ratschläge zu ihrer Sexualität

Kristen Stewart geht ihren eigenen Weg. (Bild: Amanda Edwards/WireImage)

Kristen Stewart wurde einst geraten, sich nicht länger händchenhaltend mit ihrer Freundin in der Öffentlichkeit zu zeigen. Den Ratschlag hätte man sich lieber sparen sollen, wie der Hollywood-Star klar macht.

Angeblich hätte es Auswirkungen auf ihren Erfolg als Schauspielerin, wenn sie - so die Message hinter dem "gut gemeinten" Ratschlag - nicht heterosexuell genug wirke. "Tu dir doch selbst einen Gefallen: Zeig dich nicht händchenhaltend mit deiner Freundin - dann engagiert man dich vielleicht auch mal in einem Marvel-Film", legte man ihr nahe, wie Stewart dem Fashion-Magazin Harper's Bazaar erzählte.

Auf Ratschläge wie diese hat Stewart, die sowohl mit Männern als auch Frauen Beziehungen hatte, glücklicherweise keinerlei Wert gelegt und sie ignoriert. "Ich habe es immer radikal abgelehnt", stellte sie kürzlich im Gespräch mit dem Branchenblatt Variety klar.

Homosexuelle Charaktere in Marvel-Filmen

Und wie wirkte sich ihre Haltung auf die Karriere aus? Glänzend! Stewart ist auch nach ihrem Durchbruch mit "Twilight" bestens im Geschäft, arbeitet mit Regiegrößen wie Olivier Assayas und Ang Lee zusammen und mischt als Hauptdarstellerin von "Charlie's Angels" in Hollywoods Blockbuster-Business mit.

Und was die Sache mit den Marvel-Filmen angeht: Dort sollen demnächst auch homosexuelle Heldinnen und Helden eine zentrale Rolle spielen, angefangen mit dem Superhelden-Film "The Eternals". Eine Entwicklung, die im Marvel Cinematic Universe längst überfällig war und zeigt: Nicht Stewart muss ihr Verhalten ändern, sondern die Filmindustrie, die in puncto Diversity noch längst nicht da ist, wo sie sein sollte.