Kriminalität : Schusswaffen bei mutmaßlichem "Reichsbürger" gefunden

Die Polizei im Einsatz

Die Berliner Polizei hat Waffen und Munition bei einem mutmaßlichen Anhänger der "Reichsbürger" gefunden. Dem 53-Jährigen und weiteren Beschuldigten im Alter zwischen 36 und 73 Jahren wird vorgeworfen, Dekorationswaffen zu scharfen Schusswaffen umgebaut und mit diesen sowie mit vollautomatischen Maschinenpistolen und Munition gehandelt zu haben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Gemeinsam mit der Berliner Staatsanwaltschaft und dem polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes Brandenburg sowie einem Berliner Spezialeinsatzkommando (SEK) hatten die Ermittler am Mittwochmorgen mehrere Wohnungen in Berlin und Brandenburg sowie ein Geschäft in der Schöneberger Motzstraße durchsucht. Sie stellten mehrere scharfe Schusswaffen, mehrere tausend Schuss Munition verschiedener Kaliber sowie Werkzeug zum Umbau von Waffen sicher.

"Reichsbürger" in Potsdam festgenommen

Am Montag nahm eine Spezialeinheit der Brandenburger Polizei einen sogenannten "Reichsbürger" in Potsdam fest. Beamte hätten den 39-Jährigen aufgesucht, weil der Mann mehrfach nicht zu Prozessen vor dem Amtsgericht erschienen sei, berichtete die Polizeidirektion West. Da der 39-Jährige den Beamten durch die Wohnungstür Gewalt androhte und auch als gewalttätig bekannt sei, wurde ein Spezialeinsatzkommando (SEK) hinzugezogen.

Zum Schutz der Bevölkerung wurden angrenzende Straßen gesperrt und die Anwohner gebeten, in ihren Häusern zu bleiben. Auch ein Lebensmittelgeschäft musste vorübergehend s...

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