Kriminalität in Berlin: Der Brennpunkt Alexanderplatz bekommt Sozialarbeiter

Alexanderplatz mit dem Brunnen der Völkerfreundschaft

Berlin.  Der Berliner Senat und der Bezirk Mitte wollen für mehr Sicherheit am Alexanderplatz sorgen. Nachdem vor wenigen Wochen der erste Spatenstich für die neue "Alex-Wache" der Polizei erfolgt ist, setzt die Politik nun auch auf zusätzliche Sozialarbeiter. Sie sollen Angebote für mehrere Gruppen mit insgesamt mehr als hundert Jugendlichen machen, die sich oft am Alexanderplatz aufhalten und von denen viele keinen festen Wohnsitz haben.

Wie Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Mittes Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) der Berliner Morgenpost sagten, dealen einige dieser Jugendlichen, von denen viele Flüchtlinge sind, mit Drogen und belästigen immer wieder Passanten. Die Polizei müsse auch immer wieder nach gewalttätigen Auseinandersetzungen anrücken.

Erst am vergangenen Wochenende war es trotz massiven Polizeiaufgebots erneut zu Auseinandersetzungen und Festnahmen am Alexanderplatz gekommen. Mehrere alkoholisierte Männer prügelten sich in Höhe des Einkaufscenters Alexa und gingen auch auf Beamte los. Ähnliches wiederholte sich am Bahnhof. Für die Polizei ist das Gebiet um den Alexanderplatz ein kriminalitätsbelasteter Ort. Neben Körperverletzungen wird hier massiv mit Drogen gedealt. Unter den Tatverdächtigen sind häufig Flüchtlinge aus dem Irak, Afghanistan und Nordafrika. Ihr Revier ist das Gebiet zwischen Neptunbrunnen und Weltzeituhr. Oft kommt es unter den Flüchtlingen zu Auseinandersetzungen.

Nun sollen die Sozialar...

Lesen Sie hier weiter!