Frau an Silvester in Berlin begrapscht: Täter bekommt sieben Monate Haft

Kriminalgericht Moabit

Die Zeugin Ina H. bekommt auch heute noch Beklemmungen, wenn sie sich an die Silvesterfeier 2016 vor dem Brandenburger Tor erinnert: an die Gruppe Männer, von der sie plötzlich umringt wurde, an die Griffe an ihre Oberschenkel und zwischen ihre Beine.

Einer der Männer, die sie damals einkesselten und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch betatschten, soll der 26-jährige Waqas U. gewesen sein. Am Donnerstag verurteilte ihn ein Moabiter Strafrichter zu sieben Monaten Haft.

Waqas U. der vor etwa zwei Jahren aus Pakistan über Istanbul und die Balkanroute nach Deutschland flüchtete, wurde außerdem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vorgeworfen. Als Zeugen geladene Polizisten berichteten am Donnerstag vor Gericht, dass er vor ihnen seine Hose herunter gelassen und sich bei seiner Festnahme gewehrt hatte - er habe versucht, sie zu treten und sie mit seinem Kopf zu stoßen.

Der Angeklagte ist einschlägig vorbestraft

Waqas U. bestritt die Vorwürfe, gab aber gleichzeitig zu Protokoll, dass er an Silvester viel getrunken habe und sich an vieles nicht mehr richtig erinnern können. Die Hose habe er herunter gelassen, weil er dringend auf Toilette musste, die Beamten darauf aber nicht eingegangen seien. Das wurd von einem Mitangeklagten - der frei gesprochen wurde - bestätigt. Er will auch nicht gesehen haben, dass sich Waqas U. gewehrt habe.

Die 35-jährige Ina H. sagte schon beim Betreten des Gerichtssaales, dass sie Waqas U. erkenne. Sie war sich aber nicht sicher, ob er nur der zu der Clique g...

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