Kriminalität im Rheinland: Maßnahmen gegen straffällige Nordafrikaner zeigen Wirkung

35-Jähriger legt erfolglos Einspruch gegen Strafbefehl ein.

Die Maßnahmen der Behörden gegen kriminelle Zuwanderer aus Nordafrika zeigen in Köln und im Rheinland Wirkung. „Wir haben deutlich rückläufige Zahlen. Das dürfte den vielen Razzien und dem insgesamt höheren Verfolgungsdruck geschuldet sein“, sagte ein Polizeisprecher in Köln auf Anfrage.

Die Zahl der Straftaten mit Verdächtigen aus Marokko, Algerien, Libyen und Tunesien war im vergangenen Jahr kaum noch angestiegen, wie aus Zahlen des Landeskriminalamts NRW hervorgeht.

Straftaten gehen landesweit zurück

In Düsseldorf berichtete die Polizei von einem deutlichen Rückgang der Taten nordafrikanischer Verdächtiger von 50 Prozent seit vergangenem Jahr. Vor allem durch Trickdiebstähle wie dem sogenannten Antanzen waren nordafrikanische Verdächtige in den vergangenen Jahren aufgefallen.

In der Landeshauptstadt steuern Polizei, Justiz und Ausländerbehörde seit einiger Zeit gemeinsam gegen. Ertappte Taschendiebe landen nun bevorzugt im beschleunigten Verfahren und damit nicht mehr automatisch auf freiem Fuß, sondern direkt vor Gericht und oft genug prompt hinter Gittern. 

In den Jahren zuvor waren die Straftaten mit nordafrikanischen Verdächtigen in die Höhe geschnellt. Von 2012 bis 2016 hatten sie sich landesweit mehr als verdreifacht. Bundesweit sieht es ähnlich aus: Wurden 2012 von Verdächtigen aus den vier nordafrikanischen Staaten 12.900 Straftaten begangen. 2016 waren es - die ausländerrechtlichen Delikte immer ausgenommen - bereits fast 32 000. (mab mit...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta