Krimi im Queens' Club: Djokovic verpasst Turniersieg

Novak Djokovic wird am Montag wieder unter den besten 20 der Weltrangliste geführt

Novak Djokovic hat in seinem ersten Endspiel auf der ATP-Tour nach 358 Tagen seinen 69. Titel knapp verpasst.

In einem packenden Finale der traditionsreichen Rasenkonkurrenz im Londoner Queen's Club unterlag der frühere Weltranglistenerste aus Serbien nach knapp drei Stunden dem an Nummer eins gesetzten Kroaten Marin Cilic 7:5, 6:7 (4:7), 3:6.

"Das ist sicherlich eine harte Niederlage für mich", sagte Djokovic, der im zweiten Satz einen Matchball vergab: "Aber ich muss es von der positiven Seite sehen. Ich habe fast ein Jahr kein Finale gespielt, deshalb hat es sich großartig angefühlt." 

Djokovic dämpft Wimbledon-Erwartungen

Im Hinblick auf Wimbledon (2. bis 15. Juli) sagte der "Djoker": "Ich würde nicht sagen, dass ich ein Kandidat für den Titel oder sonstiges wäre."

Der zwölfmalige Grand-Slam-Sieger Djokovic hatte zuletzt am 1. Juli 2017 in Eastbourne ebenfalls auf Rasen ein Endspiel bestritten und damals seinen 68. Karrieresieg gefeiert. 

Für Djokovic, der am Montag wieder unter den besten 20 der Weltrangliste geführt wird und auf Platz 17 vorrückt, setzt sich damit die längste titellose Zeit seit seinem ersten Turniersieg auf der ATP-Tour im Juli 2006 im niederländischen Amersfoort fort. Danach blieb Djokovic maximal siebeneinhalb Monate (28. Februar bis 11. Oktober 2010) ohne Titel.