Krimi! Kyrgios mit Wut-Attacke - und Rasen-Sturz

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Krimi! Kyrgios mit Wut-Attacke - und Rasen-Sturz
Krimi! Kyrgios mit Wut-Attacke - und Rasen-Sturz

Der Mann ist und bleibt ein streitbarer Charakter und sorgt für den nächsten Aufreger: (NEWS: Alles zum Tennis)

Auch, weil Nick Kyrgios bei seinem sich über zweit Tage erstreckenden Erstrunden-Match in Wimbledon einen dramatischen Fünf-Satz-Thriller hinter sich bringen musste, ehe der Tennis-Star aus Australien den gesetzten Ugo Humbert (Frankreich/21) mit 6:4, 4:6, 3:6, 6:1, 9:7 niedergerungen hatte, nachdem die Partie am Dienstag wegen Dunkelheit beim Spielstand von 3:3 im Entscheidungssatz unterbrochen worden war.

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Viel mehr allerdings, weil Kyrgios einmal mehr das ihm vorauseilande Rüpel-Image prächtig bediente. (Wimbledon 2021: Spielplan und Ergebnisse).

Was war passiert? Der 26-Jährige meckerte immer wieder über die Beschaffenheit des "Heiligen Rasens": "Sie haben ihn langsam gemacht. Das ist kein Rasen mehr. Das ist langsam. Langsam!", wetterte Kyrgios - und gab auch den Fans vor den Fernsehern zu verstehen: "Für die Leute, die von daheim zuschauen - es sollte hier schnell sein. Es sollte schnell sein, so ist Rasentennis."

Kyrgios sauer über Rasen: "Zu langsam"

Der Weltranglisten-60., der immer für einen Eklat gut ist, hielt den Turnierveranstaltern obendrein vor: "Versucht mal, den Platz zu wässern. Macht es wieder zu einem Rasenplatz - Danke."

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Wasser auf Kyrgios' Mühlen: Während des Tiebreaks im letzten Satz geriet er auch noch Straucheln und ging zu Boden, blieb danach auch bange Sekunden auf dem Grün liegen.

Schließlich aber konzentrierte sich der Rechtshänder doch wieder auf sein Spiel, gewann nach 3:26 Stunden. In der zweiten Runde wartet nun der Italiener Gianluca Mager, der sich 7:6 (7:3), 6:0, 4:6, 6:3 gegen Juan Ignacio Londero (Argentinien) behauptete.Was Kyrgios' Wuttirade indes tatsächlich nachvollziehbarer erscheinen lässt: Seit dem Turnierstart hatte es in Wimbledon mehrfach Stürze von Spielerinnen und Spielern gegeben.

Serena Williams: Aus nach Sturz

Prominentestes Beispiel war Serena Williams: Die 39-Jährige rutschte im Spiel gegen Aliaksandra Sasnovich (Belarus) beim Stand von 3:3 ebenfalls aus. Die 23-malige Grand-Slam-Siegerin ließ sich minutenlang behandeln, kehrte nochmals zurück und verließ wenig später den Court unter Tränen. (HINTERGRUND: Wimbledon-Rasen sorgt für Dramen und Ärger)

Auch der Italiener Adrian Mannarino sah sich nach einem Sturz im Duell mit Roger Federer verletzungsbedingt zur Aufgabe gezwungen.

Am Mittwoch kam überdies der serbische Weltrangliste Novak Djokovic bei seinem Sieg gegen Kevin Anderson (Südafrika) wie schon in seinem ersten Match mehrfach zu Fall. John Isner (USA) wiederum landete bei seinem Fünfsatz-Aus gegen Yoshihito Nishioka (Japan) unsanft auf seinen Allerwertesten.

Womit sich Kyrgios, der zuvor im Februar bei den Australian Open sein jüngstes Match bestritten hatte, allerdings selbst keinen Gefallen tat: Vor dem Turnierstart hatte er in einem Interview mit Ubitennis vollmundig verlauten lassen: "Im Moment denke ich, dass ich auf Rasen 50 Prozent der Teilnehmer ohne viel Vorbereitung besiegen kann."

Im Duell mit Humbert wäre das angesichts fünf Sätzen indes fast schief gegangen...

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