Krieg in der Ukraine: Neue Angriffe in Kiew nach mehreren Monaten

Nach den Angriffen auf Saporischschja im Südosten der Ukraine ist Präsident Wolodymyr Selenskyj in die Region gereist. Er traf sich dort mit Flüchtlingen und bedankte sich bei den Truppen für ihren Einsatz. Einem Post auf Selenskyjs Telegam-Konto zufolge sprachen die Geflüchteten über die Wiederbeschaffung verlorener Dokumente und die Bereitstellung von Wohnraum. Britischen Berichten zufolge geht die ukrainische Armee zu einem Gegenangriff über. Teile der Region stehen derzeit unter russischer Kontrolle.

In Kiew haben die russischen Angriffe am Wochenende vor allem Schieneninfrastruktur zerstört. Der Kreml behauptet jedoch, ein Lager für von Europa gelieferte Panzer anvisiert zu haben. Kiew wurde zum ersten Mal seit Monaten getroffen, nachdem es in letzter Zeit weitgehend verschont geblieben war. Die russischen Truppen hatten ihren Fokus stattdessen auf den Donbass gelegt. Russlands Präsident Wladimir Putin hat jedoch gedroht, weitere Städte anzugreifen, wenn der Westen sein Versprechen einlöst und Waffen mit größerer Reichweite an die Ukraine schickt.

Trotz dieser Warnung erklärt Großbritannien, dass es der Ukraine eine solche Lieferung zukommen lassen wird. Die gelieferten Raketen sollen moderner sein, als die derzeit von den ukrainischen Truppen eingesetzten Waffen.

Bei dem Versuch den Donbass einzunehmen, wurde bei russischen Luftangriffen die östliche Stadt Druschkiwka getroffen, Gebäude zerstört und mindestens eine Person getötet.

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