Kreml weist Kritik an Manöver an Grenze zu Ukraine zurück

·Lesedauer: 1 Min.

MOSKAU (dpa-AFX) - Der Kreml hat Kritik an neuen Militärübungen in Gebieten unweit der ukrainischen Grenze zurückgewiesen. "Wir sprechen immer noch über unsere Einheiten und unsere Militärbezirke auf dem Territorium unseres Landes", sagte sein Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch in Moskau der Staatsagentur Tass zufolge. Die USA hatten im Zusammenhang mit wichtigen Beratungen von Nato und Russland beklagt, dass Moskau keine Bemühungen um eine Entspannung zeige.

Die ersten Gespräche seit zweieinhalb Jahren hatten am Morgen in Brüssel begonnen. Für Donnerstag sind in Wien Gespräche im Rahmen der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) geplant. Bereits am Montag hatte es ein hochrangiges Treffen von Vertretern Russlands und der USA in Genf gegeben.

Zwischen den Manövern und Verhandlungen mit dem Westen gebe es keinen Zusammenhang, sagte Peskow. Am Dienstag hatte das Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass 3000 Soldaten zu Übungszwecken in Regionen an der ukrainischen Grenze verlegt wurden. Zudem begannen in einem Wehrbezirk im Süden mehr als 10 000 Soldaten auf mehr als 20 Übungsplätzen mit Manövern. Einige dieser Trainingsgelände liegen in Gebieten nahe der Ukraine.

Peskow sagte: "Der Militäraufbau und die Militärübungen werden fortgesetzt. Dies ist eine gängige Praxis aller Streitkräfte."

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.