Kreml dementiert Doppelgänger-Gerüchte über Putin

Die Gerüchte um die Gesundheit Wladimir Putins halten sich hartnäckig.

Immer wieder heißt es, der russische Präsident sei so krank, dass er sich bei öffentlichen Auftritten durch Doppelgänger vertreten lassen müsse.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hat der Kreml diese Gerüchte am Dienstag (24. Oktober 23) ausdrücklich zurückgewiesen.

Dies geschah, nachdem einige westliche Medien über eine angebliche gesundheitliche Krise Putins berichtet hatten.

Als Quelle war ein nicht näher benannter russischer Telegram-Kanal zitiert worden.

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte dazu: „Alles ist in Ordnung mit ihm, das ist absolut eine weitere Fake-Nachricht“.

Eine weitere Frage nach möglichen Doppelgängern bestritt der Sprecher und antwortete mit einem Lachen.

„Das gehört in die Kategorie jener absurden Falschmeldungen, die eine ganze Reihe von Medien mit beneidenswerter Hartnäckigkeit diskutieren. Man kann lediglich darüber schmunzeln“, führte er aus.

Putin, der begeisterter Judoka ist und schon lange sein sportliches und aktives Image pflegt, wurde am 7. Oktober 71 Jahre alt.

Seinen Terminplan mit zahlreichen Sitzungen und öffentlichen Auftritten hält er strikt ein, und viele davon werden im russischen Fernsehen übertragen.

Putin selbst hat in der Vergangenheit bestritten, Doppelgänger einzusetzen, obwohl er einräumte, es sei ihm aus Sicherheitsgründen angeboten worden.