Kreidezähne: Ärzte warnen vor neuer Volkskrankheit bei Kindern

Katharina Schneider
MIH betrifft Kinder und Jugendliche (Symbolbild).
  • Eine neue Krankheit, die in erster Linie Kinderzähne befällt, ist in Deutschland auf dem Vormarsch.
  • Das große Problem: Die Zähne wachsen bereits schadhaft – und sind dadurch extrem anfällig für Karies.

So gut wie jedes deutsche Kind kennt sie: Karius und Baktus. Die beiden Protagonisten aus dem norwegische Film von 1954 sollten Kindern zeigen, wie wichtig es ist, die Zähne auch immer ordentlich zu putzen. Denn sonst droht: ganz genau, Karies. 

Doch wie es aussieht, ist der Film bald überholt. Denn eine neue Volkskrankheit macht sich in Kindermündern breit: die sogenannte Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation, kurz MIH.

In manchen Altersgruppen bei Kindern und Jugendlichen sei sie sogar schon weiter verbreitet als Karies, heißt es von der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnmedizin (DGKiZ). Für die Ärzte lässt sich von einer neuen Volkskrankheit sprechen.

“Rasante Entwicklung” von Kreidezähnen

Bei MIH handelt es sich um eine strukturelle Veränderung der Zähne, bei der sich der Zahnschmelz nicht richtig ausgebildet hat. Die Veränderung ist auf eine Mineralisationsstörung zurückzuführen, heißt es in einer Pressemitteilung, in der die Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kiefernheilkunde (DGZMK) vor der Krankheit warnt.

Die sogenannten Kreidezähne sind äußerst schmerzempfindlich, sind sehr sensibel bei Hitze, Kälte und auch beim Zähneputzen.

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