Krebs und Allergien: Ärztin warnt vor Duftkerzen

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Duftkerzen sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Doch welche Auswirkungen haben sie auf unsere Gesundheit? (Bild: iStock/Ridofranz)
Duftkerzen sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Doch welche Auswirkungen haben sie auf unsere Gesundheit? (Bild: iStock/Ridofranz)

 

Ob Vanille, Patchouli oder Zimt: Duftkerzen erfreuen sich hierzulande größter Beliebtheit. Wie das rbb-Verbrauchermagazin "SUPER.MARKT" berichtet, enthalten jedoch viele der Kerzen gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe.

Wenn es draußen wieder nass und kalt wird, gibt es für viele Menschen nichts Schöneres, als es sich zu Hause bei Kerzenlicht mit einer warmen Decke und einer Tasse Tee gemütlich zu machen. Vor allem Duftkerzen haben zur Vorweihnachtszeit Konjunktur - kein Wunder, immerhin kann das passende Aroma in Windeseile eine festliche Stimmung herbeizaubern. Doch wer regelmäßig auf Düfte wie Vanille, Zimt und Co zurückgreift, gefährdet möglicherweise die eigene Gesundheit.

Laut rbb-Verbrauchermagazin "SUPER.MARKT" enthalten viele Duftkerzen bedenkliche Inhaltsstoffe, die bereits bei kurzem Anfassen eine Reaktion hervorrufen können. "Die erste große Gefahr ist der Hautkontakt. Der findet schon im Geschäft bei der Auswahl der Kerze statt", erklärt die Berliner HNO-Ärztin Christine Benter in der Sendung. Auch das Einatmen sei gefährlich und könne Krebserkrankungen auslösen, so die Medizinerin.

Ein großes Problem sei die fehlende Kennzeichnungspflicht. "Wir haben insgesamt 3.000 Duftstoffe, die eingesetzt werden, von denen die überwiegende Zahl überhaupt nicht untersucht ist", bemängelt Marike Kolossa vom Umweltbundesamt. Ganze zwei Millionen Menschen hierzulande seien von sogenannten Duftallergien betroffen - doch in vermeintlich geringer Menge sei kaum ein Stoff deklarationspflichtig.

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