Krawietz verpasst Überraschung

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Krawietz verpasst Überraschung
Krawietz verpasst Überraschung

Doppelspezialist Kevin Krawietz hat zum Auftakt der ATP Finals in Turin eine Überraschung verpasst. Der zweimalige French-Open-Sieger verlor am Sonntag an der Seite seines rumänischen Partners Horia Tecau die erste Vorrundenpartie gegen die topgesetzten Olympiasieger und Wimbledonchampions Nikola Mektic/Mate Pavic (Kroatien) mit 4:6, 4:6.

In der Grünen Gruppe stehen Krawietz/Tecau damit bereits unter Druck, nur die beiden besten Teams der zwei Vierergruppen erreichen das Halbfinale. Weitere Gegner sind die Australian-Open-Sieger Ivan Dodig/Filip Polasek (Kroatien/Slowakei) und Marcel Granollers/Horacio Zeballos (Spanien/Argentinien).

Im Einzel trägt Olympiasieger Alexander Zverev (Hamburg) in Turin die deutschen Hoffnungen. Der Weltranglistendritte bestreitet sein Auftaktmatch am Sonntagabend (21.00 Uhr) gegen den italienischen Wimbledonfinalisten Matteo Berrettini.

Krawietz und Tecau hielten gegen die beiden Kroaten, die als dominierendes Doppel in diesem Jahr bereits neun Turniersiege feierten, stark mit. Lediglich beim Return taten sie sich schwer und erspielten sich keine einzige Breakchance. Auch das deutsch-rumänische Duo wackelte beim Aufschlag zwar nur selten - das vorentscheidende Break zum 2:3 im zweiten Satz schenkte Krawietz aber mit einem Doppelfehler her.

Für Krawietz ist es bereits die dritte Teilnahme an den ATP Finals in Serie - allerdings die erste ohne seinen Stammpartner Andreas Mies, mit dem er 2019 und 2020 die French Open gewonnen hatte. Da sich der Kölner Mies Anfang des Jahres einer Knorpel-OP am Knie unterziehen musste, spielt Krawietz die Saison mit Tecau. Im kommenden Jahr wollen „KraMies“ wieder gemeinsam bei Turnieren an den Start gehen.

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