Krasse Peta-Werbung vor Weihnachten von Londons Straßen verbannt

Krasse Peta-Werbung vor Weihnachten von Londons Straßen verbannt

An Weihnachten kommen bei vielen Menschen Enten, Gänse oder eben Truthähne auf den Tisch. Klar, dass diese ausführlich beworben werden. Die Tierschutzorganisation Peta initiierte eine Gegenkampagne und wollte die Plakate an Londoner Bussen befestigen – doch nun wurden sie von den Straßen verbannt.

Wie Peta auf seiner britischen Blog-Seite mitteilte, entschieden sich die zuständigen Behörden kurz vor Weihnachten gegen die Kampagne. Offenbar waren die Bilder den Beamten zu krass – nicht ohne Grund. Denn die Plakate zeigten statt eines klassischen Festtagsbratens einen abgetrennten und gebratenen Hundekopf, der neben Trauben, Äpfeln und Kerzen serviert wird. Warum dieses Bild anstößig sein soll, verstehen die Peta-Aktivisten nicht. In ihrem Blog-Post heißt es deshalb:

"Es ist beschämend und verwirrend, dass die Peta-Kampagne von den Londoner Busunternehmen abgelehnt wurde, wenn die Londoner mit Werbung bombardiert werden, in der Truthahnleichen verkauft werden. Was wirklich anstößig ist, ist nicht die Werbung, sondern das Töten von sanftmütigen Vögeln, die genauso Schmerz empfinden können wie die Hunde mit denen wir unser Zuhause teilen – nur für einen flüchtigen Moment des Geschmacks."

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Rund einhundert Busse sollten mit den Peta-Plakaten bestückt werden. Aber laut der Organisation, die für ihre krassen Aktionen bekannt ist, hätten die entsprechenden Unternehmen sie erst in letzter Minute – kurz vor Weihnachten – darüber informiert, dass sie die Plakate nicht aufhängen werden.

Ein Sprecher der Londoner Busse erklärt gegenüber "Mashable", dass die Kampagne nach dem sogenannten CAP Code beurteilt wurde. Dieser lege Werbestandards fest, unter anderem, dass Werbung nicht ohne guten Grund Angst oder Unwohlsein auslösen dürfe. Ob die Rettung der Truthähne vor Weihnachten ein guter Grund ist oder nicht, muss wohl jeder für sich entscheiden.

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