Krankenversicherungs-Startup Ottonova nimmt 34 Millionen Euro auf

Roman Rittweger ist Gründer und CEO des Insurtechs Ottonova - Copyright: Ottonova
Roman Rittweger ist Gründer und CEO des Insurtechs Ottonova - Copyright: Ottonova

Das Münchner Insurtech Ottonova hat sich neues Kapital gesichert: Insgesamt seien 34 Millionen an Eigenkapital in den Online-Krankenversicherer geflossen, wie das Unternehmen mitteilt. Angeführt wird die neue Finanzierungsrunde vom Private-Equity-Fonds Cadence Growth Capital (CGC), der hauptsächlich in Technologieunternehmen in der Wachstumsphase investiert. Daneben beteiligten sich ein nicht namentlich genanntes Family Office aus München sowie die Bestandsinvestoren an der Finanzierungsrunde.

Zuletzt hatte das von Mitgründer Roman Rittweger geführte Unternehmen vor etwas mehr als einem Jahr Kapital aufgenommen. Wie schon zuvor macht Ottonova auch diesmal keine Angaben zur Bewertung. Nur so viel: „Wir haben etwas schlechtere Konditionen akzeptiert, als noch zu Jahresbeginn möglich gewesen wären“, sagte Rittweger dem Handelsblatt. „Damit haben wir jetzt Sicherheit, falls die Investoren im Herbst noch vorsichtiger werden.“ Seit der Firmengründung im Jahr 2015 sind damit bereits mehr als 170 Millionen Euro in das Unternehmen geflossen.

Break-Even in Aussicht gestellt

Nun soll Ottonova vor dem Break-even stehen, wie es von Firmenchef Rittweger heißt. Zumindest sei die aktuelle Finanzierungsrunde die letzte vor diesem Meilenstein. Derzeit wächst das Startup nach eigenen Angaben sowohl mit Krankenvollversicherungen als auch mit Krankenzusatzversicherungen. Mit der operativen Entwicklung sei man daher zufrieden.

hakuna
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Vertrieben werden die Ottonova-Produkte über die eigene Website sowie über Vermittler und Makler wie etwa Check24. Daneben gibt es eine Kooperation mit dem Heidelberger Digitalversicherer Getsafe, der Ottonova-Policen unter seiner eigenen Marke offeriert.