Krankentage im Durchschnitt: So oft bleiben Deutsche zu Hause

Durchschnittlich nehmen sich Deutsche 18 Krankentage im Jahr. (Bild: ddp Images)

Im letzten Jahr wurde bekannt, dass viele Deutsche ein großes Pflichtbewusstsein haben und trotz Krankheit zur Arbeit geben. Aber wie viele bleiben bei Schnupfen, Husten, Fieber und Co. doch zu Hause? Eine Auswertung der Barmer Krankenkasse gibt die Antwort.

Laut „Bild.de“ melden sich Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern mit 22 Tagen im Jahr am häufigsten krank – dicht gefolgt von Thüringen (21 Tage), Brandenburg (21) und dem Saarland (20). Im Mittelfeld befinden sich Sachsen und Berlin mit jeweils 19 Tagen sowie Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen mit 18 Tagen. Während Angestellte in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Hessen durchschnittlich an 17 Tagen im Jahr krankgeschrieben werden, sind es in Hamburg, Bremen und Bayern 16 Tage. Das Schlusslicht bildet Baden-Württemberg mit 15 Krankentagen.

Die Krankschreibungen in Deutschland nehmen deutlich zu. (Bild: ddp Images)

Der deutsche Durchschnitt liegt somit bei 18 Tagen. Tatsächlich blieben 2016 ganze 63,4 Prozent der Erwerbstätigen mindestens einmal im Jahr aufgrund einer Krankheit zu Hause. Eine Analyse der Krankenkasse DAK-Gesundheit ergab außerdem, dass die Krankschreibungen hierzulande deutlich zunehmen. Im ersten Halbjahr 2016 hatten diese sogar den höchsten Stand seit Ende der 90er erreicht. Jeder dritte Berufstätige wurde zu diesem Zeitpunkt mindestens einmal krankgeschrieben – im Schnitt dauerte die Erkrankung 12,3 Tage.