Kramer verteidigt Gladbachs Budapest-Reise

Patrick Berger
·Lesedauer: 1 Min.

Christoph Kramer hat die bevorstehende Reise von Borussia Mönchengladbach nach Budapest für das Achtelfinale der Champions League verteidigt.

In Ungarn soll am 24. Februar das Duell mit Manchester City stattfinden, das ursprünglich als Heimspiel für die Borussia angesetzt war. Weil die aktuellen Einreisebeschränkungen ein Spiel eines englischen Teams in Deutschland unmöglich machen, einigte man sich auf einen alternativen Spielort. Eine Entscheidung, die auch Kritik mit sich brachte.

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"Ich verstehe es, dass die Budapest-Nummer diskutiert wird und kann beide Seiten verstehen. Der Wettbewerb muss aber irgendwie aufrechterhalten werden", sagte Kramer im Gespräch mit SPORT1.

Gladbach-Star Kramer wirbt um Verständnis

Nicht nur Gladbach wechselt coronabedingt den Spielort. RB Leipzig trägt sein "Heimspiel" gegen den FC Liverpool ebenfalls in Budapest aus. Außerdem wird auch die Partie zwischen Atlético Madrid und dem FC Chelsea verlegt und soll in Bukarest steigen.

Und auch in der Europa League gibt es mehrere Spielort-Wechsel. "Man muss den Fußball verstehen, der versucht, genauso wie im Übrigen alle anderen Wirtschaftszweige, sich am Leben zu halten und so gut es geht weiterzulaufen", erklärte Kramer: "Jeder will doch in dieser schwierigen Zeit, dass sein Geschäft weiterläuft."

Natürlich habe man "das Gefühl, dass dem Fußball zurzeit viel recht gemacht wird. Es steckt aber auch viel Geld im Fußball. Dass während der Corona-Pandemie weitergespielt wird, ist ein Riesen-Glück für uns Spieler."

Der Weltmeister ist sich bewusst, dass man als Fußballer "dankbar und demütig" sein müsse: "Wir Fußballer dürfen uns in Corona-Zeiten wirklich nicht beschweren."