Köttbullar-Beichte: Fleischbällchen stammen nicht aus Schweden

Köttbullar sind eine typisch schwedische Spezialität. Oder etwa nicht? Der offizielle Twitter-Account des Landes vermeldet nun, dass die Mini-Bällchen ursprünglich woanders herkommen. Die Netzgemeinde zeigt sich empört.

Woher stammen Köttbullar wirklich? (Bild-Copyright: imaGostudio/Shotshop/ddp Images)

Ob beim Ikea-Besuch oder im Urlaub in Stockholm: Köttbullar gelten für viele als schwedisches Nationalgericht schlechthin, das in manchen Momenten im Leben einfach dazugehört. Doch nun sorgt ein Beitrag auf der offiziellen Twitter-Seite Schwedens für Aufregung. Hier heißt es nämlich, dass die Mini-Fleischbällchen in Wahrheit aus einem anderen Land stammen.

“Schwedische Fleischbällchen basieren genau genommen auf einem Rezept, das König Karl XII. Anfang des 18. Jahrhunderts aus der Türkei mitgebracht hat. Halten wir uns an die Tatsachen!”

 

Die Reaktionen auf die Offenbarung ließen nicht lange auf sich warten. Mit einem Augenzwinkern nahm die Netzgemeinde die Nachricht vermeintlich bestürzt auf. So twitterte ein Nutzer:

 

“Mein ganzes Leben war eine Lüge.”

 

Ein anderer User will es offenbar nicht wahrhaben, wie dieser lustige Tweet zeigt:

“Was? Neeeein … Was?!”

Eine Nutzerin denkt praktisch und bringt gleich eine Namensänderung ins Spiel.

“Und sie heißen ‘Köfte’. Warum gibt man ihnen keinen neuen Namen. Schwedische Köfte.”

 

Ein Nutzer stellt stellvertretend für viele andere die Frage, ob es bei Ikea demnächst eine Änderung der Speisekarte geben könnte?

Dieses Essen sorgt auch für Diskussionen.