Kostüm-Designerin schämt sich für entblößte Brust beim olympischen Eistanz

Französisches Eistanz-Paar Papadakis und Cizeron

Eine entblößte Brust beim Kurzprogramm des französischen Eistanz-Paares Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron - für dieses Malheur bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang schämt sich die Desigerin des knappen Outfits von Papadakis nun fürchterlich. "Ich fühle mich schrecklich schuldig, auch wenn es nicht meine Schuld ist", sagte Sophie Thomas am Montagabend der Nachrichtenagentur AFP.

Zuvor war das von ihr entworfene grüne Glitzerkostüm seitlich verrutscht, so dass mitten in dem weltweit übertragenen Wettbewerb Papadakis' linke Brustwarze zu sehen war. Die Eistänzerin und ihr Partner brachten ihr Kurzprogramm dennoch zu Ende und holten am Ende die Silbermedaille hinter den Kanadiern Tessa Virtue und Scott Moir.

Papadakis hatte nach dem Missgeschick gesagt, dies sei ihr "schlimmster Alptraum" gewesen. Designerin Thomas zerbrach sich den Kopf, wieso das Kostüm verrutschte. "Ich kann es einfach nicht erklären, es ist ein echtes Rätsel", sagte Thomas. Das Oberteil sei unter anderem durch Nähte und einen Haken "fest angebracht" gewesen. "Wir wissen einfach nicht, warum es sich in diesem Moment gelöst hat. Es ist Pech, da gibt es keine rationale Erklärung."