Kooperation mit Krankenhaus: Gesundheit der Kölner Haie liegt in Porzer Händen

Kooperationsvertrag mit dem Eishockey-Bundesligisten KEC abgeschlossen

Die Profis der Kölner Haie lassen ihre Fitness schon seit Jahren von den Spezialisten im Krankenhaus Porz am Rhein überprüfen. Das sportkardiologische Leistungszentrum testet die Eishockeyspieler regelmäßig auf Herz und Nieren. „Wir messen unter anderem die Laktatwerte und geben Empfehlungen für die individuellen Trainingspläne der Spieler“, erklärt Marc Horlitz, Chefarzt der Kardiologie und stellvertretender Ärztlicher Direktor des Krankenhauses.

Mit dem neuen KEC-Geschäftsführer Moritz Müller hat das Krankenhaus nun einen offiziellen zweijährigen Kooperationsvertrag abgeschlossen, der die erfolgreiche Zusammenarbeit auch nach außen hin sichtbar machen soll. So soll unter anderem in der kommenden Saison eine Bande in der Lanxess-Arena, der Spielstätte der Haie, mit Werbung des Porzer Krankenhauses verziert werden.

Zur Vertragsunterzeichnung fuhr eine Delegation der Haie extra mit dem offiziellen Mannschaftsbus am Porzer Krankenhaus vor. Die Zusammenarbeit ist aber alles andere als ein Werbevertrag. Für die Eishockeyprofis ist die enge Abstimmung mit den Porzer Ärzten sehr wichtig. Schließlich attestieren die Mediziner den Spielern auch die Tauglichkeit für den Profisport.

Wichtig ist das Vertrauen in die Ärzte

Das gibt den Athleten die Sicherheit, den enormen körperlichen Belastungen gewachsen zu sein. „Es geht zum Beispiel darum, Probleme wie einen Herzfehler auszuschließen“, sagt KEC-Mannschaftskapitän Moritz Müller, „ganz wichtig ist, dass ich den Ärzten, die mich ja gut kennen, vertrauen kann.“

Geld fließt keines zwischen den Vertragspartnern. „Wir unterstützen die Haie gerne und hoffen, unseren Beitrag zu leisten, dass die Meisterschaft in der kommenden Saison nach Köln kommt“, so Horlitz.

Ernst wird es für die Eishockeyspieler aber erst wieder vom 1. August an dann startet das Training für die neue Saison, die im September losgeht. Bis dahin müssen die Spieler dann top fit sein. Für Kapitän Müller heißt das vor allem Ausdauer trainieren. „Muskelmasse habe ich genug“, so der Sportler. Damit er auf dem Eis dann auch gut durchhält, werden Horlitz und sein Team bestimmt noch einige Trainingstipps an die Haie weiter geben....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta