Konzerte und Musik: So verzaubert die "Fête de la Musique" wieder ganz Berlin

Sehnsüchtig erwartet: die diesjährige "Fête de la Musique"

Die Straßen und Plätze der Stadt werden wimmeln vor Menschen mit Gitarren, Trommeln, mannshohen Kontrabässen und Ähnlichem mehr: Am Mittwoch steigt die Fête de la Musique – die feine Art, in Berlin nach französischem Vorbild den Sommer zu begrüßen. Mitte und Kreuzberg-Friedrichshain führen mit 25 und 28 Einträgen die Liste der Veranstaltungsorte an. Auch in den weniger szenigen Bezirken kann man heute umsonst und meistens draußen was erleben. Ab 16 Uhr ist Programm. Wer dann noch nicht genug hat, stürzt sich bei Anbruch der Nachtruhe ab 22 Uhr in 30 Lokalen und Hallen in die "Fête de la Nuit".

Weit mehr Besucher erwartet als im Vorjahr

2017 ist Rekordjahr bei der Fête. Noch nie meldeten Teilnehmer in Berlin so viele Orte an. 116 Locations gibt es diesmal, 25 sind zum ersten Mal dabei. Zum Beispiel kann man im Berliner Dom sa­krale aber auch sehr weltliche Musik erleben. Im vergangenen Jahr, als die Fußball-Europameisterschaft ausgetragen wurde, waren 84.000 Besucher auf den Berliner Konzerten. In diesem Jahr erwartet man rund 100.000 Gäste.

Ziel der Stadtparty ist es, Musik in alle Bezirke zu tragen, auch jene abseits des touristischen Geschehens, und die ganze Breite musikalischer Genres aus Berlins Wohnzimmern und Übungsraumkellern zu holen, um ihnen Gehör zu verschaffen. 35 Prozent der Kosten werden von der öffentlichen Hand finanziert. Die restliche Summe entstammt Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Kosten entstehen etwa dadurch, dass für das Aufführen der...

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