Konzert: Singen zwischen Grünzeug

Am vergangenen Wochenende war Sänger und Gitarrist Stefan Knittler mit größeren Konzerten vor allem auf der schäl Sick im Einsatz - so bei "Jeck im Sunnesching" im Jugendpark und beim Festival zum 30-jährigen Bestehen des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) am Tanzbrunnen. Nun steht eine Art Heimspiel an. Zusammen mit den befreundeten Musikern von Miljö tritt Knittler am Freitag, 8. September, um 19 Uhr (Karten kosten 19,50 Euro) in der Gärtnerei Jürgl an der Sürther Straße 300 auf. "Das ist eine ganz tolle Location und da habe ich gleich zugesagt, als man mich dafür angefragt hatte. Ich wohne ja in Rodenkirchen und lebe somit in der Nachbarschaft", sagt Knittler. "Und mal mitten in einer Pflanzenausstellung zu spielen ist doch eine tolle Sache." Musikalisch setzt Knittler auf Klassiker aus dem kölschen Liedgut - so engagiert sich der Mann mit dem Hut seit Jahren in der "Loss mer singe"-Initiative - sowie auf internationale Pop-Hits, deren Texte er fast "eins zu eins" in die kölsche Mundart übertragen hat. So wurde die "Purple Rain"-Hymne von Prince zum "Rude Rään", "Clocks" von Coldplay wurde zu "Uhre", und aus dem Rod Stewart-Klassiker "I don't wanna talk about it" machte Knittler "Doch ich will nit drüvver schwade". Mit dem "(P)op Kölsch"-Programm füllt er jedes Jahr an zwei Abenden das Gloria. Und auch vor den Heimspielen des 1. FC Köln hat er schon mehrfach im Rhein-Energie-Stadion vor der Südtribüne aufgespielt.

Knittler gilt inzwischen als eine richtige kölsche Rampensau. Das war nicht immer so, denn seine Musikerkarriere startete er Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre als Schlagzeuger bei den Bagdad Babies.

Beim Konzert im Gartencenter von Ludger Coenen-Jürgl wird Knittler mit Unterstützung von Bassist Horst Zaunegger und Keyboarder Pat Anthony als Trio auftreten. "So eine kleine Besetzung passt besser in das Ambiente zwischen den Blumen und Grünpflanzen." Und wahrscheinlich kommt es auch zu einem Zusammenspiel mit den Kollegen von Miljö. Knittler: "Deren Wolkeplatz-Hit habe ich auch drauf." Zudem können sich Leser des "Kölner Stadt-Anzeiger" aus Knittlers kölschem Repertoire der Bläck Fööss, Höhnern, Brings und Co. einen Titel wünschen - über die Internetseite der Veranstaltungsagentur.

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