Konzert in Las Vegas: Britney Spears holt gegen die Medien aus

Britney Spears fand in den vielen Jahre ihrer Karriere immer wieder einen Platz in den Schlagzeilen. Nicht immer zu ihrer Freude. (Bild: AP Images)

Britney und die Medien. Auf einem ihrer Konzerte in Las Vegas nahm Britney Spears in einer kurzen Ansprache die Medien ins Visier und sprach über ihre Erfahrungen mit der Presse und ihre Herkunft. Was genau sie dabei sagen wollte, bleibt allerdings unklar.

Britney, die sich gerade in der letzten Phase ihrer Las-Vegas-Konzertreihe befindet, wollte während einer ihrer letzten Shows scheinbar noch ein paar Worte an die Medien loswerden. In einer Rede, die den Song „Something to Talk About“ von Bonnie Raitt ankündigen sollte, holte Britney ziemlich weit aus:

„Ich habe in letzter Zeit viel nachgedacht, versteht ihr? Heute Morgen bin ich aufgewacht … hab’ mir die Nachrichten angeschaut, es ist viel los in der Welt und so. In der einen Minute zerreißen sie dich komplett und das ist echt schrecklich. Und in der nächsten Minute bist du ganz oben. Aber ich hab’ darüber nie wirklich geredet. Ich bin ein Mädchen aus dem Süden, ich komme aus Louisiana. Ich komme aus dem Süden und ich will gerne authentisch bleiben, also will ich sichergehen, dass ich für euch auch etwas habe, über das ihr reden könnt.“

Auf der einen Seite scheint es verständlich, dass der Popstar die eine oder andere Rechnung mit der Presse zu begleichen hat. Schließlich wurde Britneys Privatleben samt Niederlagen und Abstürzen in der Öffentlichkeit nur allzu gern ausgeschlachtet.

Unklar ist allerdings der thematische Zusammenhang zwischen den „Nachrichten“, ihren eigenen Erfahrungen mit der Presse und ihrer Südstaaten-Herkunft. Bezog sich Britney etwa auf die aktuellen Ereignisse in Charlottesville? Und was hat die Aussage „Ich bin ein Mädchen aus den Südstaaten“ in diesem Zusammenhang zu bedeuten? Hoffen wir einfach, dass Britney sich lediglich auf den Song beziehen wollte, den sie im Anschluss zum Besten gab. Der war nämlich top!