Konzert in Berlin: Beatsteaks feiern im Admiralspalast ein furioses Comeback

Beatsteaks-Sänger Arnim Teutoburg-Weiß auf der Bühne des Admiralspalasts

Wenn der Admiralspalast heute noch steht, dann ist das stabilen Stahlträgern und strikten deutschen Sicherheitsvorschriften zu verdanken. Keinesfalls aber den Beatsteaks, die dort am Freitagabend ihre Record Release Party feierten. Die Band wollte sich und den Fans offensichtlich eine besonders schöne Atmosphäre schaffen, um die Fertigstellung ihres achten Studioalbums zu feiern, und so geschah es dann auch: Ein "Theater voller Freunde", wie Sänger Arnim Teutoburg-Weiß es nannte, trat an, um auszuflippen.

Der Frontmann will es wirklich wissen. Es geht los mit "I don't care as long as you sing" und die Frage "Könnt ihr springen?" wird stante pede beantwortet, dass die Wände wackeln. "Mal sehen, was die Balkone so aushalten", fragt er lakonisch hinterher, bevor es mit "Monster" weiter zur Sache geht. Die Antwort: Verdammt viel.

Es ist natürlich ein echtes Heimspiel für die Berliner Rocker, wenn sie vor rund 1600 eingefleischten Fans im Admiralspalast feiern. Jahrelang haben sie sich in kleinen Clubs den Arsch abgespielt, wie es so schön heißt, inzwischen aber sind sie längst weitaus größere Säle gewöhnt. Innerhalb von Minuten waren die Tickets für die exklusive Release-Party ausverkauft. Die Ansage "Wir sind die Beatsteaks aus Berlin" zu Beginn ist ebenso überflüssig, wie von begeistertem Gejohle gefolgt.

An diesem Abend können die Beatsteaks nichts falsch machen

Wäre die Band ein Auto, müsste man ihr zugestehen, wie kaum ein anderes von Null auf Hundert zu beschleunigen. Der Stimm...

Lesen Sie hier weiter!